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		<title>Enigma - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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		<updated>2026-06-18T05:04:40Z</updated>
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		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1674</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
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				<updated>2009-04-02T06:42:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Dokumentation aller Aktivitäten, welche nur noch Online erfolgen können. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen. Der Schwerpunkt unseres Wiki &amp;quot;Digitale Spaltung&amp;quot; liegt daher auf der Erforschung der Onliner-bzw.Nonlineraktivitäten der älteren Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital 1'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm Die Auswahl erfolgte aus einer Vielzahl von Glossaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''digital -2'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)Auf Ziffern (als kleinste Einheit eines numerischen Systems) basierend. Im eigentlichen Sinne allgemein als Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) In einzelne Informationseinheiten oder Punkte aufgelöst. Für die Ver-und Bearbeitung im Computer &lt;br /&gt;
aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.ovs-druck.de/infos/glossar/glossar.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Digitale Spaltung'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen.&lt;br /&gt;
===='''Dokumentation aller Aktivitäten, welche ''nur noch'' Online erfolgen können.'''====  &lt;br /&gt;
Hier soll jeder Teilnehmer der Enigmagruppe dokumentieren, wer und was ab wann nur noch Online getätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''''Ryanair'''''Der Billigflieger führt ab 01.01.2010 den &amp;quot;Check-in&amp;quot; nur noch Online ein. Check-ins an den Flughäfen werden komplett abgeschafft. Quelle: Spiegel Online 21.02.2009 und FNP vom 23.02.2009&lt;br /&gt;
#'''''Abwrackprämie'''''Ab 30.03.2009 kann die Abwrackprämie nur noch über das Internet reserviert werden.Quelle: Frankfurter Neue Presse vom 26.03.2009 und www.ump.bafa.de.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[EU-Ministerkonferenzen zur digitalen Integration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1657</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1657"/>
				<updated>2009-03-27T17:42:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Dokumentation aller Aktivitäten, welche nur noch Online erfolgen können. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen. Der Schwerpunkt unseres Wiki &amp;quot;Digitale Spaltung&amp;quot; liegt daher auf der Erforschung der Onliner-bzw.Nonlineraktivitäten der älteren Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital 1'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm Die Auswahl erfolgte aus einer Vielzahl von Glossaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''digital -2'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)Auf Ziffern (als kleinste Einheit eines numerischen Systems) basierend. Im eigentlichen Sinne allgemein als Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) In einzelne Informationseinheiten oder Punkte aufgelöst. Für die Ver-und Bearbeitung im Computer &lt;br /&gt;
aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.ovs-druck.de/infos/glossar/glossar.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Digitale Spaltung'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen.&lt;br /&gt;
===='''Dokumentation aller Aktivitäten, welche ''nur noch'' Online erfolgen können.'''====  &lt;br /&gt;
Hier soll jeder Teilnehmer der Enigmagruppe dokumentieren, wer und was ab wann nur noch Online getätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''''Ryanair'''''Der Billigflieger führt ab 01.01.2010 den &amp;quot;Check-in&amp;quot; nur noch Online ein. Check-ins an den Flughäfen werden komplett abgeschafft. Quelle: Spiegel Online 21.02.2009 und FNP vom 23.02.2009&lt;br /&gt;
#'''''Abwrackprämie'''''Ab 30.03.2009 kann die Abwrackprämie nur noch über das Internet reserviert werden.Quelle: Frankfurter Neue Presse vom 26.03.2009 und www.bafa.de.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:BTX&amp;diff=1654</id>
		<title>Diskussion:BTX</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:BTX&amp;diff=1654"/>
				<updated>2009-03-16T21:38:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: Die Seite wurde neu angelegt: Frage an den Ersteller der Seite:  Warum die ausführliche Beschreibung? Btx ist doch schon lange tot!  O-Willecke 16.03.09&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Frage an den Ersteller der Seite:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum die ausführliche Beschreibung? Btx ist doch schon lange tot!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O-Willecke&lt;br /&gt;
16.03.09&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1646</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1646"/>
				<updated>2009-03-09T20:24:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Dokumentation aller Aktivitäten, welche nur noch Online erfolgen können. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen. Der Schwerpunkt unseres Wiki &amp;quot;Digitale Spaltung&amp;quot; liegt daher auf der Erforschung der Onliner-bzw.Nonlineraktivitäten der älteren Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital 1'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm Die Auswahl erfolgte aus einer Vielzahl von Glossaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''digital -2'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)Auf Ziffern (als kleinste Einheit eines numerischen Systems) basierend. Im eigentlichen Sinne allgemein als Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) In einzelne Informationseinheiten oder Punkte aufgelöst. Für die Ver-und Bearbeitung im Computer &lt;br /&gt;
aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.ovs-druck.de/infos/glossar/glossar.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Digitale Spaltung'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen.&lt;br /&gt;
===='''Dokumentation aller Aktivitäten, welche ''nur noch'' Online erfolgen können.'''====  &lt;br /&gt;
Hier soll jeder Teilnehmer der Enigmagruppe dokumentieren, wer und was ab wann nur noch Online getätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''''Ryanair'''''Der Billigflieger führt ab 01.01.2010 den &amp;quot;Check-in&amp;quot; nur noch Online ein. Check-ins an den Flughäfen werden komplett abgeschafft. Quelle: Spiegel Online 21.02.2009 und FNP vom 23.02.2009&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1630</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1630"/>
				<updated>2009-03-03T23:36:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Dokumentation aller Aktivitäten, welche nur noch Online erfolgen können. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen. Der Schwerpunkt unseres Wiki &amp;quot;Digitale Spaltung&amp;quot; liegt daher auf der Erforschung der Onliner-bzw.Nonlineraktivitäten der älteren Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital 1'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm Die Auswahl erfolgte aus einer Vielzahl von Glossaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''digital -2'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)Auf Ziffern (als kleinste Einheit eines numerischen Systems) basierend. Im eigentlichen Sinne allgemein als Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) In einzelne Informationseinheiten oder Punkte aufgelöst. Für die Ver-und Bearbeitung im Computer &lt;br /&gt;
aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.ovs-druck.de/infos/glossar/glossar.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Digitale Spaltung'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen.&lt;br /&gt;
===='''Dokumentation aller Aktivitäten, welche ''nur noch'' Online erfolgen können.'''====  &lt;br /&gt;
Hier soll jeder Teilnehmer der Enigmagruppe dokumentieren, wer und was ab wann nur noch Online getätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''''Ryanair'''''Der Billigflieger führt ab 01.01.2010 den &amp;quot;Check-in&amp;quot; nur noch Online ein. Check-ins an den Flughäfen werden komplett abgeschafft. Quelle: Spiegel Online 21.02.2009&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1627</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1627"/>
				<updated>2009-03-03T23:34:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Dokumentation aller Aktivitäten, welche nur noch Online erfolgen können. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen. Der Schwerpunkt unseres Wiki &amp;quot;Digitale Spaltung&amp;quot; liegt daher auf der Erforschung der Onliner-bzw.Nonlineraktivitäten der älteren Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital 1'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm Die Auswahl erfolgte aus einer Vielzahl von Glossaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''digital -2'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)Auf Ziffern (als kleinste Einheit eines numerischen Systems) basierend. Im eigentlichen Sinne allgemein als Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) In einzelne Informationseinheiten oder Punkte aufgelöst. Für die Ver-und Bearbeitung im Computer &lt;br /&gt;
aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.ovs-druck.de/infos/glossar/glossar.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Digitale Spaltung'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen.&lt;br /&gt;
===='''Dokumentation aller Aktivitäten, welche ''nur noch'' Online erfolgen können.'''====  &lt;br /&gt;
Hier soll jeder Teilnehmer der Enigmagruppe dokumentieren, wer und was ab wann nur noch Online getätigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#'''''Ryanair'''''Der Billigflieger führt ab 01.01.2010 den Check-in nur noch Online ein. Check-ins an den Flughäfen werden komplett abgeschafft. Quelle: Spiegel Online 21.02.2009&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1625</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1625"/>
				<updated>2009-03-03T22:29:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Ich und die Digitale Spaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen. Der Schwerpunkt unseres Wiki &amp;quot;Digitale Spaltung&amp;quot; liegt daher auf der Erforschung der Onliner-bzw.Nonlineraktivitäten der älteren Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital 1'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm Die Auswahl erfolgte aus einer Vielzahl von Glossaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''digital -2'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)Auf Ziffern (als kleinste Einheit eines numerischen Systems) basierend. Im eigentlichen Sinne allgemein als Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) In einzelne Informationseinheiten oder Punkte aufgelöst. Für die Ver-und Bearbeitung im Computer &lt;br /&gt;
aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.ovs-druck.de/infos/glossar/glossar.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Digitale Spaltung'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen.&lt;br /&gt;
===='''Dokumentation aller Aktivitäten, welche ''nur noch'' Online erfolgen können.'''====  &lt;br /&gt;
Hier soll jeder Teilnehmer der Enigmagruppe dokumentieren, wer und was ab wann nur noch Online getätigt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1624</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1624"/>
				<updated>2009-03-03T22:08:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen. Der Schwerpunkt unseres Wiki &amp;quot;Digitale Spaltung&amp;quot; liegt daher auf der Erforschung der Onliner-bzw.Nonlineraktivitäten der älteren Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital 1'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm Die Auswahl erfolgte aus einer Vielzahl von Glossaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''digital -2'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)Auf Ziffern (als kleinste Einheit eines numerischen Systems) basierend. Im eigentlichen Sinne allgemein als Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) In einzelne Informationseinheiten oder Punkte aufgelöst. Für die Ver-und Bearbeitung im Computer &lt;br /&gt;
aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://www.ovs-druck.de/infos/glossar/glossar.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Digitale Spaltung'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1508</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1508"/>
				<updated>2009-03-02T23:33:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital 1'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm] Die Auswahl erfolgte aus einer Vielzahl von Glossaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''digital -2'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1)Auf Ziffern (als kleinste Einheit eines numerischen Systems) basierend. Im eigentlichen Sinne allgemein als Grundlage der elektronischen Datenverarbeitung verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) In einzelne Informationseinheiten oder Punkte aufgelöst. Für die Ver-und Bearbeitung im Computer &lt;br /&gt;
aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.ovs-druck.de/infos/glossar/glossar.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Digitale Spaltung'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1507</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1507"/>
				<updated>2009-03-02T22:10:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm] Die Auswahl erfolgte aus einer Vielzahl von Glossaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Spaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1506</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1506"/>
				<updated>2009-03-02T22:06:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.www-kurs.de/gloss_d.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Spaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1505</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1505"/>
				<updated>2009-03-02T21:57:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
'''''digital'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Spaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1504</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1504"/>
				<updated>2009-03-02T21:19:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
digital&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektronische Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen jeglicher Art, wobei alle Werte binär codiert werden. Alle Daten werden letzlich in Zahlenfolgen aus den Ziffern 0 und 1 (2 Zustände daher binär) umgesetzt, die von Computern lesbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Digitale Spaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1445</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1445"/>
				<updated>2009-03-01T23:54:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Ich und die Digitale Spaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
Digitale Spaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
===='''Ich und die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1444</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1444"/>
				<updated>2009-03-01T23:51:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
Digitale Spaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Kluft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitaler Graben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digital devide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Ich und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1443</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1443"/>
				<updated>2009-03-01T23:29:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
Die digitale Spaltung bekommt durch die rasante Weiterentwicklung des Internets eine immer bedeutungsvollere Wirksamkeit. &lt;br /&gt;
Die Digitale Spaltung wird auch immer mehr als eine Soziale Spaltung wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Es ist eine lokale und globale Darstellung erforderlich, welche gleichzeitig das Alltagsleben und die gesellschaftliche Partizipation wiederspiegelt. Die Veränderungen des Allltagslebens und der Gesellschaft, welche durch das Internet - durch deren Nutzung oder Nichtnutzung -&lt;br /&gt;
gegeben sind, können in schneller Abfolge durch den Einsatz eines Wiki dokumentiert werden. Dies wollen wir versuchen. Wobei das Inhaltsverzeichnis die Vorgabe für unser Vorgehen ist. Uns ist bewußt, dass dies eine Beschränkung bedeutet, zumal wir den Fokus auf die Sichtweise der Seniorinnen bzw. Senioren legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Ich und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''C. EU-Ministerkonferenz zur digitalen Integration („e-Inclusive“) vom 30. Nov.- 2. Dez. 2008 in Wien.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Informationspapier der Europäischen Gemeinschaften wurde die Konferenz als das größte europäische Ereignis zu dem Thema „Digitale Integration“ angekündigt. Mehr als 1000 Teilnehmer diskutierten über bereits vorhandene Lösungen und zukünftige Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konferenz wurden von Organisationen und Institutionen aus den Mitgliedstaaten bereits verwirklichte Projekte  zu „e-Inclusion“ in einer Ausstellung vorgestellt, wovon die besten Projekte am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
Die Konferenz war auch Höhepunkt und Abschluss einer von der EU-Kommission in’s Leben gerufenen Initiative unter dem Titel &amp;lt;code&amp;gt;„e-Inclusion: Be part of it“&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Ältere Menschen und das Internet'''====&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;quot;Gutes Altern in der Informationsgesellschaft&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;   war der Titel eines der Hauptthemen der Konferenz und befasste sich mit den Möglichkeiten älterer Menschen an der digitalen Entwicklung teilzuhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor riskieren 30-40% der EU-Bevölkerung von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen zu bleiben, da sie gar nicht oder nur unvollständig an der digitalen Integration teilhaben.&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind es besonders die älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie Personen mit niedrigem Einkommen und geringem Bildungsniveau, die vom Ausschluss bedroht sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die EU-Ministerkonferenz in Wien forderte deshalb verstärkt, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Möglichkeiten, die die IKT bieten, mehr in den Dienst älterer Menschen gestellt werden müssen, um deren Leben und deren soziale Teilhabe am Leben zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	weitere Programmschritte für ein wachsendes Vertrauen in die Nutzung digitaler Technologien, über die Vermittlung digitaler Grundkenntnisse hinaus, dafür Sorge tragen müssen, vor einer neuen Art der digitalen Spaltung geschützt zu werden. Online zu sein ist nicht genug, um den Nutzen von Internetangeboten im öffentlichen und privaten Bereich voll ausschöpfen zu können. So sollte z.B. der digitale Zugriff zu Angeboten von sozialen Diensten, hierbei ist besonders der Gesundheits- und Pflegedienst zu nennen, für ältere Menschen problemlos zu bewältigen sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	es als wünschenswert angesehen wird, in Maßnahmen zur Unterstützung benachteiligter Gruppen im Erwerb digitaler Fähigkeiten Personen einzuschalten, die vermittelnd zwischen den entsprechenden Lernangeboten und den betroffenen Zielgruppen, wozu auch ältere Menschen gehören, auftreten. Als wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit wurden dabei Gemeinschaftszentren als Treffpunkte angesehen. Arbeit und Ausbildung der sozialen Vermittler sind von öffentlichen Stellen entsprechend zu fördern. In die Ausbildungsprogramme der Bildungssysteme sind die Kenntnisse der Informations- und Kommunikationstechnologien sowohl für Lernende wie für Lehrende mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Digitaler Zugang zur Informationsgesellschaft'''====&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten rufen zu weiteren Maßnahmen auf, um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allen Bürgern Europas, unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund, unabhängig vom Wohnort, Zugang zu der Informationsgesellschaft zu bieten. Die Informationsgesellschaft als Synonym für digitale Integration ist nicht denkbar, ohne eine flächendeckende Breitbandvernetzung für die Bevölkerung auch in abgelegenen und ländlichen Gebieten bereitzustellen. Die Breitbandversorgung ist dabei, ein ebenso grundlegender und unentbehrlicher Handelsartikel wie Wasser und Elektrizität zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die bisher erarbeiteten europäischen und internationalen Normen und Richtlinien für einen barrierefreien Zugang (e-accessibility) zu technologiegestützten Produkten und Diensten fortzusetzen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	im Besonderen eine leichtere und barrierefreie Zugänglichkeit zu Webseiten der öffentlichen Verwaltungen zu finden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	allgemein den barrierefreien Zugang und die Benutzerfreundlichkeit von Technologien zu verbessern, die sowohl Websites, Personal Computer, Festnetz- und Mobiltelefone und das Fernsehen als kommerzielle Produkte und Dienste zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Die Schlussfolgerungen zu der EU-Ministerkonferenz in Wien'''====&lt;br /&gt;
- herausgegeben von der EU-Ratspräsidentschaft - besagen, dass &lt;br /&gt;
:*	die Zielsetzungen von Riga im Jahr 2006 bis zu ihrem angestrebten Zeitpunkt im Jahr 2010 bestehen bleiben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die Politik sich in der Verantwortung sehen muss, die digitale Integration  von benachteiligten Gruppen zu verbessern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*	die gemeinsamen Anstrengungen der EU-Staaten auf dem Gebiet der digitalen Integration dazu beitragen können, neue Arbeitsplätze zu schaffen, z.B. auf dem Gebiet der Vorsage für ältere Menschen, Beschäftigungslose in Arbeit zu bringen, wie generell die Qualität bestehender Arbeitsplätze zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfasssung des Tagungsberichtes durch die EU-Ratspräsidentschaft schließt mit dem Satz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;„Finally, better inclusion will contribute to strengthening the main asset of Europe: its human capital.”&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: http://ec.europa.eu/information_society/events/e-inclusion/2008/doc/conclusions.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''D.     Preis für   &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot;.'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der EU-Ministerkonferenz in Wien im Dezember 2008 und als Abschluss der die Konferenz begleitenden Kampagne „Be Part of it!“ wurden erstmals Preise für Projekte vergeben, die durch gute Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die digitale und soziale Integration gefördert haben.&lt;br /&gt;
Die Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben:&lt;br /&gt;
:* 	Gutes Altern,&lt;br /&gt;
:*	Geografische Integration,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Kenntnisse und Fähigkeiten,&lt;br /&gt;
:*	Kulturelle Verschiedenheit,&lt;br /&gt;
:*	Im Abseits stehende junge Menschen,&lt;br /&gt;
:*	Barrierefreier Zugang zum Internet,&lt;br /&gt;
:*	Digitale Integration im Öffentlichen Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Preis in der Kategorie &amp;quot;Gutes Altern&amp;quot; erhielt das englische Projekt des &amp;quot;London Borough of Newham&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Newham, ein Distrikt von rund 200 000 Einwohnern im Großraum London, nimmt an einem auf 2 Jahre angelegten Forschungsprojekt des Gesundheitsministeriums teil, welches untersucht, inwieweit die Technologie Menschen helfen kann, ihre gesundheitlichen und allgemeinen Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie ihre Selbständigkeit behalten und zuhause leben können. Das Projekt ist insbesondere für ältere Menschen, die eigenständig in ihrer Wohnung leben, und für Menschen mit langfristigen Gesundheitsproblemen, wie z.B. Diabetes oder Herzinsuffizienz, gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitausend Menschen konnten ihre Wohnung so einrichten lassen, dass eine elektronische Überwachung ihrer Gesundheit (Telehealth) und ihres Bedarfs an Hilfe (Telecare) ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem elektronischen Überwachungssystem sind Sozialstationen in Newham als Ansprechpartner für Notrufe bei Unfällen und Gefahren (Stürze, Feuerausbruch in der Wohnung u.a.).&lt;br /&gt;
Eine Kombination von Alarmanlagen, Sensoren und weiterer technischer Ausstattung sorgt in einem Notfall für die Auslösung des Alarms, z.B. kann ein Sensor, an dem Bett des Besitzers angebracht, mitteilen, ob dieser in der Nacht das Bett verlässt. Fällt die Person dabei hin, wird ein Alarm ausgelöst, der in der Überwachungsstation entsprechende Hilfsmaßnahmen in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Gesundheitsüberwachung (Telehealth) hilft Menschen mit den dauerhaften Einschränkungen ihrer Gesundheit umzugehen.&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale des gesundheitlichen Befindens, wie Gewicht oder Blutdruck, werden automatisch mit einem Apparat gemessen, der diese Messungen in ein dafür erstelltes TV-Programm einstellt. So können Patienten den Verlauf der Aufzeichnungen ihrer Werte auf dem Fernsehschirm per Fernbedienung anschauen.&lt;br /&gt;
Auf dieselbe Weise können auch die Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten in Newham Vorsorge treffen, sollten die gemessenen Werte eines Patienten sich nicht mehr im Normbereich befinden, den gesundheitlichen Zustand wieder zu verbessern. Die Skala der Maßnahmen reicht von unterstützenden Fragebögen und Videos zur besseren Handhabung der gesundheitlichen Belange bis zu Ratschlägen zur Einnahme von Medikamenten, zu Diäthinweisen und Vorschlägen für die allgemeine Lebensführung des Patienten. Die elektronische Gesundheitsüberwachung stellt keinen Notdienst dar, im Gegenteil, indem der Patient Gelegenheit erhält mit seinen gesundheitlichen Problemen umzugehen, sollen die Notfälle vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  http://www.newhampct.nhs.uk/services/telecare/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer:Jaky&amp;diff=1035</id>
		<title>Benutzer:Jaky</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer:Jaky&amp;diff=1035"/>
				<updated>2009-01-29T19:20:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: Die Seite wurde neu angelegt: Hallo Jaky!  In welchem Jahr hat die Konferenz in Wien stattgefunden? Es ist nur der Monat aufgeführt.  Grüße  O.Willecke&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Jaky!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In welchem Jahr hat die Konferenz in Wien stattgefunden?&lt;br /&gt;
Es ist nur der Monat aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O.Willecke&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1002</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=1002"/>
				<updated>2009-01-27T20:03:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Einführung'''====&lt;br /&gt;
===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Ich und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=997</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=997"/>
				<updated>2009-01-27T18:59:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Ich und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunft der digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen überwinden zu helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=996</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=996"/>
				<updated>2009-01-27T18:57:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Ich und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung!&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte jeder der Gruppe sein persönliches Fazit aus dem derzeitigem Stand der Digitalen Spaltung der Gesellschaft ziehen und wenn möglich, mutig einen Blick in die Zukunftder digitalen Welt wagen, um vielleicht die Spaltung ein Stückchen zu überwinden helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=995</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=995"/>
				<updated>2009-01-27T18:25:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Ich und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=994</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=994"/>
				<updated>2009-01-27T18:22:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Nonliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
====='''Ich und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=992</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=992"/>
				<updated>2009-01-27T18:18:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
===='''Onliner-Nonliner in der Digitalen Spaltung'''====&lt;br /&gt;
====='''Senioren-Onliner und die Digitale Spaltung'''=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=991</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=991"/>
				<updated>2009-01-27T18:14:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
===='''Veränderung der Gesellschaft durch die Digitale Spaltung'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=990</id>
		<title>Digitale Spaltung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Digitale_Spaltung&amp;diff=990"/>
				<updated>2009-01-27T18:11:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===='''Was bedeutet der Begriff Digitale Spaltung?'''====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bild:Europa.gif]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;'''&amp;lt;u&amp;gt;Wege der Europäischen Gemeinschaften (EU) zur Überwindung der digitalen Spaltung&amp;lt;/u&amp;gt;'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
Durch eine engere Verflechtung wirtschaftlicher Belange der Länder untereinander (Globalisierung) und durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (technologische Entwicklung) sahen sich im letzten Jahrzehnt des  20. Jahrhunderts die Industriestaaten Europas vor die Frage gestellt, wie sie ihre Wirtschaft zu modernisieren hatten, um mit außereuropäischen Ländern wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
Verstärkt versuchte in den letzten Jahren die Europäische Union als Interessengemeinschaft ihrer Mitgliedstaaten durch eine Reihe von Maßnahmen auf den Gebieten von Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den einzelnen Ländern zu steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategien zu einer Neugestaltung Europas wurden von der Europäischen Union auf folgenden Konferenzen entwickelt:&lt;br /&gt;
:A. 	EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23-24. März 2000,&lt;br /&gt;
:B. 	EU-Ministerkonferenz in Riga, 11.-13. Juni 2006,&lt;br /&gt;
:C. 	EU-Ministerkonferenz in Wien, 30. Nov..-2.Dez. 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''A. 	Die EU-Ministerkonferenz in Lissabon, 23.-24. März 2000''' ===&lt;br /&gt;
:'''Anvisierte Ziele''':&lt;br /&gt;
:*	Den Übergang zu einer digitalen, wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.&lt;br /&gt;
:*	Impulse für Wachstum und Vollbeschäftigung zu setzen, in Erwartung einer&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlichen Wachstumsrate von 3% für die kommenden Jahre.&lt;br /&gt;
:*	Zugang zu einer kostengünstigen Kommunikationsinfrastruktur zu bieten.&lt;br /&gt;
:*	Für alle Bürger die Vermittlung von Fähigkeiten (digitale Kompetenzen) zur Teilnahme an der&amp;lt;br/&amp;gt;        Informationsgesellschaft zu schaffen.&lt;br /&gt;
:*	Nutzung der Informationstechnologien zur Förderung städtischer und regionaler Entwicklungen,&amp;lt;br/&amp;gt;sowie        umweltfreundlicher Technologien.&lt;br /&gt;
:*      Rechtsvorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr in Kraft zu setzen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Aus der Anzahl der auf der Konferenz behandelten Themen seien als Schwerpunkte hier erwähnt:&lt;br /&gt;
:*      Bildung und Ausbildung für das Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft.&lt;br /&gt;
:*	Mehr und bessere Arbeitsplätze in Europa: Entwicklung einer aktiven Beschäftigungspolitik.&lt;br /&gt;
:*	Förderung der sozialen Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sich den Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu stellen, müssen die Lern- und Ausbildungssysteme&amp;lt;br/&amp;gt; die unterschiedliche Ausgangslage ihrer Teilnehmer berücksichtigen.&amp;lt;br/&amp;gt; Möglichkeiten des  Lernens müssen geboten werden für:&lt;br /&gt;
:*	Junge Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Arbeitslose Erwachsene,&lt;br /&gt;
:*	Beschäftigte, deren Qualifikation an die Umstrukturierung des beruflichen Lebens anzupassen ist.&lt;br /&gt;
:Die Förderung neuer Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie, lokale Lernzentren und Transparenz der Befähigungsnachweise ist für alle Gruppierungen anzustreben. Hierzu sind&lt;br /&gt;
:*	Schulen und Ausbildungszentren als Mehrzwecklernzentren für möglichst viele Zielgruppen einzusetzen,&lt;br /&gt;
:*	Lernpartnerschaften zum gegenseitigen Nutzen zwischen Schulen, Ausbildungszentren, Unternehmen und Forschungsinstitutionen einzurichten.&lt;br /&gt;
:*	In einem europäischen Rahmen Grundfertigkeiten des lebenslangen Lernens zu bestimmen, wobei IT-Fertigkeiten, Fremdsprachen ebenso wie eine Technologische Kultur, Unternehmergeist und soziale Fähigkeiten zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
:Die Mittel zur Förderung von Ausbildungs- und Fachpersonal, von Schülern, Studenten und Lehrern sollten noch im Jahr 2000 bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Umsetzung einer aktiven Beschäftigungspolitik wurden 4 Kernbereiche benannt:&lt;br /&gt;
:*	Die Einführung einer europaweiten Datenbank über offene Stellen und Lernangebote für die Arbeitsvermittlungsstellen, um die allgemeine Beschäftigungslage zu verbessern und um Qualifizierungsdefizite zu reduzieren.&lt;br /&gt;
:*	Die Aufwertung des lebenslangen Lernens als Grundbestandteil des europäischen Gesellschaftsmodells anzusehen. Eine positive Wirkung durch das lebenslange Lernen auf die Anpassungsfähigkeit an den Arbeitsmarkt ist durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten zu fördern und durch Wege, zwischen Ausbildung und Beschäftigung zu  wechseln. Fortschrittliche Unternehmen, die diese Schritte unterstützen, sollten eine neu zu schaffende europäische Auszeichnung erhalten.&lt;br /&gt;
:*	Förderung des Ausbaus im Dienstleistungsbereich, wo besonders die personenbezogenen Dienstleistungen unter einem starken Arbeitskräftemangel leiden.&lt;br /&gt;
:*	Chancengleichheit im Arbeitsleben durch Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben (Ausbau von Kinderbetreuung) und  durch Reduzierung geschlechtsspezifischen Ungleichgewichtes. &lt;br /&gt;
:Die vorgeschlagenen Themenbereiche haben das Ziel, eine Zunahme der Erwerbsbevölkerung in den europäischen Staaten zu veranlassen.&lt;br /&gt;
:Aufgrund der der Konferenz vorgelegten Statistiken soll die Beschäftigungsquote in der Europäischen Union von&amp;lt;br/&amp;gt; durchschnittlich 61 % im Jahr 2000 auf annähernd 70% bis zum Jahr 2010 gesteigert werden,&amp;lt;br/&amp;gt; die durchschnittliche Beschäftigungsquote der Frauen von 51% im Jahr 2000 auf über 60% im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
:Die Steigerung der Erwerbsbevölkerung soll im gleichen Maße die Tragfähigkeit der Sozialschutzsysteme stärken.&lt;br /&gt;
:Die Mitgliedstaaten werden aufgerufen, die Festlegung ihrer nationalen Ziele für die Steigerung der Beschäftigungsquote  zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mittels verbesserter Informationsnetze soll der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert werden.&lt;br /&gt;
:Ziel ist es, ein europäisches Gesellschaftssystem anzusteuern, in dem&lt;br /&gt;
:*	die Umstellung auf eine wissensbasierte Gesellschaft erfolgt,&lt;br /&gt;
:*	die Arbeit, als Teil des aktiven Wohlfahrtstaates, sich lohnt&lt;br /&gt;
:*	die Sozialschutzsysteme in Blick auf eine alternde Bevölkerung langfristig aufrecht erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wachstum und Beschäftigung als wirtschaftliche Voraussetzung für einen größeren Wohlstand der Menschen bedeutet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe an der Gesellschaft für diese Menschen.&lt;br /&gt;
:Nicht übersehen werden darf dabei die Gefahr eines sozialen Grabens zwischen dem Teil der Bevölkerung, der durch Ausbildung und Arbeit Zugang zu der Gesellschaft hat  und jenem Teil  der Bevölkerung, der durch Arbeitslosigkeit und  Mangel an Bildung in Armut gehalten wird.&lt;br /&gt;
:Deshalb müssen sich alle Anstrengungen darauf konzentrieren,&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''den Zugang zu Wissen und Lebenschancen zu vergrößern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Fertigkeiten auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu verbessern''',&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
:*&amp;lt;code&amp;gt;	'''die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen'''.&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der EU-Ministerkonferenz in Lissabon im März 2000 wurde als Maßnahme zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung eine Koordinierung von nationalen Aktionsplänen mit einer von der Europäischen Kommission vorzulegenden Initiative vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [http://www.bologna-berlin2003.de/pdf/BeschluesseDe.pdf  Schlussfolgerungen des Vorsitzes Europäischer Rat (Lissabon) 23. Und 24. März 2000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''B. Ministerkonferenz der Europäischen Union (EU) in Riga ( 11.-13.6.2006) &amp;quot;IKT für eine integrative Gesellschaft&amp;quot;'''=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ministerkonferenz der EU-Staaten in Riga stellte fest, dass&lt;br /&gt;
die digitale Integration der Europäer noch nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Die Internetnutzung der in der EU lebenden Menschen im Jahr 2005:&lt;br /&gt;
:57%  der  EU-Bevölkerung  nutzen das Internet nicht.&lt;br /&gt;
Von dem Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt, sind:&lt;br /&gt;
:10%  älter als 65 Jahre,&lt;br /&gt;
:68% sind 16-24 Jahre;&lt;br /&gt;
:24% der EU-Bevölkerung haben ein geringes Bildungsniveau,&lt;br /&gt;
:73% ein höheres Bildungsniveau;&lt;br /&gt;
:32% der EU-Bevölkerung sind beschäftigungslos gegenüber&lt;br /&gt;
:54%  der berufstätigen EU-Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einschränkende Merkmale der Internetnutzung====&lt;br /&gt;
Als Ziel wurde auf der EU-Konferenz in Riga vermerkt, in dem Zeitraum von 2005-2010 die Nutzung des Internet von Menschen, die einschränkenden Merkmalen unterliegen, um die Rate von 50% an die durchschnittliche Nutzung des Internet der EU-Bevölkerung anzugleichen. Neben regionaler Unzugänglichkeit, Beschäftigungslosigkeit, geringem Bildungsniveau zählen Alter und Behinderungen von Menschen zu den einschränkenden Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen leichteren Zugang und einer besseren Nutzung des Internet wurden folgende Schritte vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verringerung geografischer Unterschiede====&lt;br /&gt;
Durch den Ausbau von IKT vor allem in ländlichen Gebieten sollten bis zum Jahr 2010 mindestens 90% der EU-Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen====&lt;br /&gt;
Die Bedürfnisse älterer Menschen, Zugang zu den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu finden, gehörten zu den Prioritäten der politischen Zielsetzung der EU-Ministerkonferenz in Riga.&lt;br /&gt;
Mehr Lebensqualität für Ältere zu gewinnen wurde als Ziel angestrebt durch:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Verbesserte aktive Teilnahme an Gesellschaft und Wirtschaftsleben, bessere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung durch IKT-gestützten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie zu entsprechenden Inhalten, zur vereinfachten Interaktion mit öffentlichen und privaten Stellen und zur Förderung von Unterhaltung und gesellschaftlichen Kontakten.“&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Um diese Ziele zu erreichen, sind verstärkt entsprechende Bildungsangebote für ältere TeilnehmerInnen zur Erweiterung ihrer IKT-Fähigkeiten anzubieten.&lt;br /&gt;
Ebenso ist im Rahmen der Zugänglichkeit von IKT-gestützten Diensten besonders der Ausbau sozialer Dienste, der Gesundheitsversorgung und der Pflegeeinrichtungen zu intensivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elektronische Zugänglichkeit (eAccessibility) in Europa====&lt;br /&gt;
In Riga vorgeschlagen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten zur Untersuchung des Bedarfs gemeinsamer eZugänglichkeitsstandards in Europa. Die Zugänglichkeit aller öffentlichen Websites sollte bis zum Jahr 2010 erreicht werden. Die Grundsätze des barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen sind in die Festlegung gemeinsamer Standards und Leitlinien vollständig zu integrieren. Ziel der Aufnahme der eZugänglichkeitsbestimmungen in die EU-Gesetzgebung ist die Nutzung von IKT-Produkten und –Dienstleistungen für Anwender zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digitale Fertigkeiten====&lt;br /&gt;
Für Aktionen zur Überwindung des digitalen Analphabetismus wie der Erweiterung der digitalen Kenntnisse sind die bestehenden Bildungssysteme ebenso anzusprechen wie der privatwirtschaftliche Sektor. Förderungsmaßnahmen zur Aktualisierung von IKT-Kompetenzen sollen in erster Linie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Gruppen ermöglichen, ihre Arbeitschancen zu vergrößern. Für ein erreichtes Niveau an digitalen Fertigkeiten durch Qualifizierungsmaßnahmen in der Wirtschaft oder im wissenschaftlichen Bereich ist ein Nachweis anzustreben, der grenzüberschreitende Anerkennung findet.&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den wegen ihrer mangelnden digitalen Kenntnisse von Ausgrenzung bedrohten Gruppen und dem Durchschnitt der EU-Bevölkerung sollten auch hier bis zum Jahr 2010 um die Hälfte verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====eIntegration====&lt;br /&gt;
Um die bestehende digitale Kluft in den EU-Ländern zu überwinden und die Chancengleichheit des Zugangs zum Internet allen Menschen zu geben, müssen die Regierungen der Länder, die Industrie, private Interessengruppen dafür Sorge tragen, eine elektronische Integration für alle zu erreichen.&lt;br /&gt;
eIntegration heißt auch, durch den Einsatz von IKT zur sozialen Integration der EU-Bevölkerung beizutragen, Pluralismus und kulturelle Vielfalt in Europa auf digitalem Wege zu fördern.&lt;br /&gt;
Ziel der EU-Ministerkonferenz in Riga: Für das Jahr 2008 eine europäische Initiative zur eIntegration vorzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Angaben und Zitat siehe: http://ec.europa.eu/idabc/servlets/Doc?id=25400&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Hauptseite&amp;diff=984</id>
		<title>Diskussion:Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Hauptseite&amp;diff=984"/>
				<updated>2009-01-27T15:13:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Begriff (N)Onliner, ob mit oder ohne Klammern wurde m. M. nach von den Urhebern für ihre Studie geprägt. Ich halte es daher für besser neutrale und allgemein gültige Überschriften zu verwenden, die ebenso klar darstellen, was wir in diesem Abschnitt sagen wollen: nämlich alles, was wir von den älteren Menschen zum Thema Internet wissen oder finden. Und dazu gehören auch diejenigen, die bisher noch nicht im Internet surfen, nämlich die Offliner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Möglichkeiten eines Wiki genutzt, um die Gliederung noch einmal gründlich zu überarbeiten. Jetzt ist sie - zumindest für mich - logischer und klarer. Mal sehen, wie lange es so bleibt :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste die Überschrift ändern: Als &amp;quot;Senior&amp;quot; fühle ich mich nicht. Sicher geht es vielen so in meinem Alter. Senioren sind nach meiner Vorstellung die ganz Alten, die in Griechenland oder Italien mit einem Stock auf der Bank sitzen, dort Karten spielen und plauedern. Senioren gibt es auch in den Seniorenheimen. All diese Menschen, gegen die ich nichts habe, sind aber bestimmt nicht mit dem Internet beschäftigt und gehören sicherlich nicht zu unserer Zielgruppe. Unsere &amp;quot;U3L&amp;quot; heisst nicht umsonst so und wird auch deshalb zu Recht nicht &amp;quot;Seniorenuniversität&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gundi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Begriff Senior/innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschriften-Lösung &amp;quot;Internet im 3. Lebensalter&amp;quot; finde ich ausgesprochen interessant und schon wegen des Bezugs zur Namensgebung U3L gut. Die Kritik an der Bezeichnung 'Senioren' oder 'Alte' oder 'Ältere' für aktive ältere Menschen ist nicht neu und begegnet mir gerade in letzter Zeit häufiger. Allerdings wird der Begriff &amp;quot;Senioren&amp;quot; im heutigen Sprachgebrauch eher als Synomym für das &amp;quot;3. und 4. Lebensalter&amp;quot; angewendet. Ich fände es spannend zu erfahren, ob es Ihnen allen so geht, daß Sie den Begriff eher unpassend finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau so sehe ich das auch: Für eine Fotoausstellung zum Thema &amp;quot;demente Menschen&amp;quot; in Oberursel, habe ich sehr viele Seniorenheime in Oberursel und Umgebung besucht. Dort habe ich mit den LeiterInnen über den Begriff &amp;quot;Senioren&amp;quot; diskutiert. Es ist in der Tat so, dass dieser Begriff für Menschen im &amp;quot;4. Lebensalter&amp;quot; also das Alter, das nach dem 3. aktiven Leben, das nach der beruflichen Arbeit stattfindet, beginnt. &amp;quot;Senioren&amp;quot; in diesem Sinne sind durchaus noch aktiv, soweit sie dies können, sind aber m. M. nach nicht die Ansprechpartner für neue Medien, so wie wir dies hier im Web 2.0 sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gundi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sicherlich über den Ausdruck Senior diskutieren. In der Gesellschaft wird m.E. hier im allgemeinen noch nicht unterschieden Es gibt z.B. in der Industrie auch noch den Titel Senior Chef. Dies ist sicherlich auch nicht negativ zu sehen. Die Klassifizierung 3. und 4. Lebensalter ist noch gewöhnungsbedürftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann aber mit beiden Begriffen leben, also auch mit Ihrem Vorschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruss &lt;br /&gt;
icer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion über die Gliederung der Hauptseite ist ja interessant, aber sollten wir nicht langsam damit anfangen, die einzelnen Punkte mit Leben, d.h. Beiträgen zu füllen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
G. Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte hier nocheinmal auf die Einführung bzw. Vorstellung des Projektes kommen. &lt;br /&gt;
Zunächst aber eine kurze Bemerkung zur Diskussion Senioren: Ich möchte nur darauf hinweisen, daß Prof. Böhme 84 Jahre alt ist und soll er dadurch nicht mehr für das Internet interssant sein? Es gibt auch Demenz bei unter 80jährigen. Wir sollten und vor Vereinfachungen hüten!&lt;br /&gt;
Nun zur Vorstellung der Enigma-Gruppe. Dies ist ok. Mir fehlt aber noch  nach der Vorstellung von Enigma, warum wir und mit welchem Ziel wir ein Wiki &amp;quot;Internet im 3.Lebensalter&amp;quot; erstellen wollen. Nach meiner Vorstellung soll es gerade nicht eine sachliche Darstellung der in der Gliederung aufgeführten Punkte insgesamt, also für alle Onliner und Onliner sein, sondern jeder einzele Punkt soll darauf untersucht werden, was ist das besondere, das andere, wenn sich Menschen des 3.Lebensalters damit beschäftigen, auseinandersetzen? Bei den bisherigen Beiträgen, habe ich dies noch nicht festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
O.Willecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Zum Begriff &amp;quot;Internet im Alter&amp;quot;'''===&lt;br /&gt;
Warum habe ich diese Version verwendet? Ich habe diese Version verwendet, um darauf hinzuweisen, daß es immer mehr alte Menschen gibt, welche sich bereits in der 4. Lebensphase befinden oder kurz davor stehen und mit dem Medium Internet ihren Alltag zu versuchen zu meistern. Inwieweit Unterschiede in den beiden Lebensphasen bei der Nutzung des Internet bestehen und ggf. herausgearbeitet werden können, diese Frage kann und möchte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantworten.&lt;br /&gt;
Auch habe ich die beiden Abschnitte in der Hauptseite eingefügt, weil bis jetzt zu wenig auf die Vorgehens-/Arbeitsweise der älteren Menschen mit dem Internet eingegangen wurde. Dies soll hier im Diskussionsforum meine Meinung, welche ich bereits in den letzten Präsenzsitzungen geäußert hatte, schriftlich wiedergeben.&lt;br /&gt;
O.Willecke 27.01.2009&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=983</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=983"/>
				<updated>2009-01-27T14:46:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Internet im 3. Lebensalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herzlich willkommen beim WIKI der AG [http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Enigma:%C3%9Cber_Enigma ENIGMA.''']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AG '''Enigma''' ist eine Projektgruppe der U3L an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben sich ältere Menschen zusammengefunden, die Interesse an Gruppenarbeit haben, mit Hilfe des Internet neue Wege des Lernens, wissenschaftsorientiert umsetzen wollen.&lt;br /&gt;
Die Enigma-Gruppe besteht seit dem WS 2001/2002. Als Werkzeug wird die Lernplattform WebCT der Universität eingesetzt. Ihre Arbeitsweise ist eine Mischung aus E-Learning und 14tägigen Präsenzveranstaltungen. (Blended Learning)&lt;br /&gt;
Die Gruppe gestaltet ihre Themen selbst, organisiert, anwendungsorientiert, indem sie Theorie und Praxis miteinander verbindet und subjektive Sichtweisen integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''''Internet im Alter''''&lt;br /&gt;
'''Was wollen wir?'''&lt;br /&gt;
Wir,die Enigma-Gruppe wollen mit Hilfe eines Wiki versuchen die Lebenswirklichkeit der Menschen im 3.Lebensalter und auch noch im 4.Lebensalter&lt;br /&gt;
im Medium Internet zu beschreiben und enzyklopädisch darzustellen.&lt;br /&gt;
Ist es noch die Neugier oder bereits der Alltag und/oder die Notwendigkeit das Medium Internet zu nutzen?&lt;br /&gt;
Welchen Stellenwert haben die Kategorien: '''''Informationsgeber,''' '''Dienstleistungen,''' '''Weiterbildung/Lebenslanges Lernen,''' '''Kommunikation/Interaktion (Web2.0)?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Warum Wiki?''' Wiki ist für unsere Gruppe ein ideales Werkzeug. Jeder Teilnehmer kann sachliche Beiträge erstellen und auch jederzeit in bestehende Beiträge gestaltend eingreifen. Wiki ist hier die virtuelle Plattform für eine kooperative Erarbeitung einer umfassenden Verwirklichung unseres Lernforschungsprojektes ''''Internet im Alter''''. Die Struktur der Wiki-Software ermöglicht problemlos eine ständige Aktualisierung.    &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der Interesse hat, sich an dem WIKI  „'''''Internet im 3. Lebensalter'''''“  zu beteiligen, neue und verbesserte Beiträge einzufügen, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Grüße&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
die AG '''ENIGMA'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internetnutzung: Onliner - Offliner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Onliner]] &lt;br /&gt;
** [[Soziodemografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wer sind die Offliner?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zugangs- und Nutzungsbarrieren / Voraussetzungen]]&lt;br /&gt;
** [[Sprache]]&lt;br /&gt;
** [[Hard-und Software]]&lt;br /&gt;
** [[Digitale Spaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Was ist WEB 2.0?]]&lt;br /&gt;
**   [[Nutzergruppe der Älteren]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsmotivation]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsformen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Welche Anwendungen werden von Älteren zu welchem Zweck genutzt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Suchmaschinen]]&lt;br /&gt;
* [[Recherche]]&lt;br /&gt;
* [[Email]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Web 2.0 Anwendungen und ihre Einsatzbereiche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einsatzbereiche:]]&lt;br /&gt;
** [[Sozialkontakte]]&lt;br /&gt;
** [[Lernen/Bildung]]&lt;br /&gt;
*** [[E-Learning]]&lt;br /&gt;
** [[Ratschläge]]&lt;br /&gt;
** [[Kaufen]]&lt;br /&gt;
** [[Produzieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einzelne Anwendungen]]&lt;br /&gt;
** [[Blogs]]&lt;br /&gt;
** [[Gesprächsforen, Communitys]]&lt;br /&gt;
** [[News Groups]]&lt;br /&gt;
** [[Twitter]]&lt;br /&gt;
** [[Instant Messaging]]&lt;br /&gt;
** [[Videoportale]]&lt;br /&gt;
** [[Wikipedia]]&lt;br /&gt;
** [[virtuelle Spielwelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluation ==&lt;br /&gt;
* [[Nutzung von Web 2.0 Anwendungen bei älteren Menschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Akzeptanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Motivation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Service ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Empfehlungen zur Internetnutzung und zur Beteiligung an Web 2.0 Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sicherheitshinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Datenschutz]]&lt;br /&gt;
** [[Anonymität]]&lt;br /&gt;
** [[Privatheit und Öffentlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Voraussetzungen / Hinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Zugangstechniken]](DSL-ISDN-Analog)&lt;br /&gt;
* [[Hilfsprogramme on / offline]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=982</id>
		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2009-01-27T14:30:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Internet im 3. Lebensalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herzlich willkommen beim WIKI der AG [http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Enigma:%C3%9Cber_Enigma ENIGMA.''']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AG '''Enigma''' ist eine Projektgruppe der U3L an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben sich ältere Menschen zusammengefunden, die Interesse an Gruppenarbeit haben, mit Hilfe des Internet neue Wege des Lernens, wissenschaftsorientiert umsetzen wollen.&lt;br /&gt;
Die Enigma-Gruppe besteht seit dem WS 2001/2002. Als Werkzeug wird die Lernplattform WebCT der Universität eingesetzt. Ihre Arbeitsweise ist eine Mischung aus E-Learning und 14tägigen Präsenzveranstaltungen. (Blended Learning)&lt;br /&gt;
Die Gruppe gestaltet ihre Themen selbst, organisiert, anwendungsorientiert, indem sie Theorie und Praxis miteinander verbindet und subjektive Sichtweisen integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''''Internet im Alter''''&lt;br /&gt;
'''Was wollen wir?'''&lt;br /&gt;
Wir,die Enigma-Gruppe wollen mit Hilfe eines Wiki versuchen die Lebenswirklichkeit der Menschen im 3.Lebensalter und auch noch im 4.Lebensalter&lt;br /&gt;
im Medium Internet zu beschreiben und enzyklopädisch darzustellen.&lt;br /&gt;
Ist es noch die Neugier oder bereits der Alltag und/oder die Notwendigkeit das Medium Internet zu nutzen?&lt;br /&gt;
Welchen Stellenwert haben die Kategorien: '''''Informationsgeber,''' '''Dienstleistungen,''' '''Weiterbildung/Lebenslanges Lernen,''' '''Kommunikation/Interaktion (Web2.0)?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Warum Wiki?'''&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der Interesse hat, sich an dem WIKI  „'''''Internet im 3. Lebensalter'''''“  zu beteiligen, neue und verbesserte Beiträge einzufügen, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Grüße&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
die AG '''ENIGMA'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internetnutzung: Onliner - Offliner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Onliner]] &lt;br /&gt;
** [[Soziodemografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wer sind die Offliner?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zugangs- und Nutzungsbarrieren / Voraussetzungen]]&lt;br /&gt;
** [[Sprache]]&lt;br /&gt;
** [[Hard-und Software]]&lt;br /&gt;
** [[Digitale Spaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Was ist WEB 2.0?]]&lt;br /&gt;
**   [[Nutzergruppe der Älteren]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsmotivation]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsformen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Welche Anwendungen werden von Älteren zu welchem Zweck genutzt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Suchmaschinen]]&lt;br /&gt;
* [[Recherche]]&lt;br /&gt;
* [[Email]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Web 2.0 Anwendungen und ihre Einsatzbereiche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einsatzbereiche:]]&lt;br /&gt;
** [[Sozialkontakte]]&lt;br /&gt;
** [[Lernen/Bildung]]&lt;br /&gt;
*** [[E-Learning]]&lt;br /&gt;
** [[Ratschläge]]&lt;br /&gt;
** [[Kaufen]]&lt;br /&gt;
** [[Produzieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einzelne Anwendungen]]&lt;br /&gt;
** [[Blogs]]&lt;br /&gt;
** [[Gesprächsforen, Communitys]]&lt;br /&gt;
** [[News Groups]]&lt;br /&gt;
** [[Twitter]]&lt;br /&gt;
** [[Instant Messaging]]&lt;br /&gt;
** [[Videoportale]]&lt;br /&gt;
** [[Wikipedia]]&lt;br /&gt;
** [[virtuelle Spielwelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluation ==&lt;br /&gt;
* [[Nutzung von Web 2.0 Anwendungen bei älteren Menschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Akzeptanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Motivation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Service ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Empfehlungen zur Internetnutzung und zur Beteiligung an Web 2.0 Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sicherheitshinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Datenschutz]]&lt;br /&gt;
** [[Anonymität]]&lt;br /&gt;
** [[Privatheit und Öffentlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Voraussetzungen / Hinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Zugangstechniken]](DSL-ISDN-Analog)&lt;br /&gt;
* [[Hilfsprogramme on / offline]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=981</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=981"/>
				<updated>2009-01-27T14:18:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Internet im 3. Lebensalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herzlich willkommen beim WIKI der AG [http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Enigma:%C3%9Cber_Enigma ENIGMA.''']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AG '''Enigma''' ist eine Projektgruppe der U3L an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben sich ältere Menschen zusammengefunden, die Interesse an Gruppenarbeit haben, mit Hilfe des Internet neue Wege des Lernens, wissenschaftsorientiert umsetzen wollen.&lt;br /&gt;
Die Enigma-Gruppe besteht seit dem WS 2001/2002. Als Werkzeug wird die Lernplattform WebCT der Universität eingesetzt. Ihre Arbeitsweise ist eine Mischung aus E-Learning und 14tägigen Präsenzveranstaltungen. (Blended Learning)&lt;br /&gt;
Die Gruppe gestaltet ihre Themen selbst, organisiert, anwendungsorientiert, indem sie Theorie und Praxis miteinander verbindet und subjektive Sichtweisen integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''''Internet im Alter''''&lt;br /&gt;
'''Was wollen wir?'''&lt;br /&gt;
Wir,die Enigma-Gruppe wollen mit Hilfe eines Wiki versuchen die Lebenswirklichkeit der Menschen im 3.Lebensalter und auch noch im 4.Lebensalter&lt;br /&gt;
im Medium Internet zu beschreiben und enzyklopädisch darzustellen.&lt;br /&gt;
Ist es noch die Neugier oder bereits der Alltag und/oder die Notwendigkeit das Medium Internet zu nutzen?&lt;br /&gt;
Welchen Stellenwert haben die Kategorien: '''''Informationsgeber,''' '''Dienstleistungen,''' '''Weiterbildung/Lebenslanges Lernen,''' '''Kommunikation/Interaktion (Web2.0)?'''&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der Interesse hat, sich an dem WIKI  „'''''Internet im 3. Lebensalter'''''“  zu beteiligen, neue und verbesserte Beiträge einzufügen, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Grüße&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
die AG '''ENIGMA'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internetnutzung: Onliner - Offliner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Onliner]] &lt;br /&gt;
** [[Soziodemografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wer sind die Offliner?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zugangs- und Nutzungsbarrieren / Voraussetzungen]]&lt;br /&gt;
** [[Sprache]]&lt;br /&gt;
** [[Hard-und Software]]&lt;br /&gt;
** [[Digitale Spaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Was ist WEB 2.0?]]&lt;br /&gt;
**   [[Nutzergruppe der Älteren]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsmotivation]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsformen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Welche Anwendungen werden von Älteren zu welchem Zweck genutzt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Suchmaschinen]]&lt;br /&gt;
* [[Recherche]]&lt;br /&gt;
* [[Email]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Web 2.0 Anwendungen und ihre Einsatzbereiche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einsatzbereiche:]]&lt;br /&gt;
** [[Sozialkontakte]]&lt;br /&gt;
** [[Lernen/Bildung]]&lt;br /&gt;
*** [[E-Learning]]&lt;br /&gt;
** [[Ratschläge]]&lt;br /&gt;
** [[Kaufen]]&lt;br /&gt;
** [[Produzieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einzelne Anwendungen]]&lt;br /&gt;
** [[Blogs]]&lt;br /&gt;
** [[Gesprächsforen, Communitys]]&lt;br /&gt;
** [[News Groups]]&lt;br /&gt;
** [[Twitter]]&lt;br /&gt;
** [[Instant Messaging]]&lt;br /&gt;
** [[Videoportale]]&lt;br /&gt;
** [[Wikipedia]]&lt;br /&gt;
** [[virtuelle Spielwelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluation ==&lt;br /&gt;
* [[Nutzung von Web 2.0 Anwendungen bei älteren Menschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Akzeptanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Motivation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Service ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Empfehlungen zur Internetnutzung und zur Beteiligung an Web 2.0 Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sicherheitshinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Datenschutz]]&lt;br /&gt;
** [[Anonymität]]&lt;br /&gt;
** [[Privatheit und Öffentlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Voraussetzungen / Hinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Zugangstechniken]](DSL-ISDN-Analog)&lt;br /&gt;
* [[Hilfsprogramme on / offline]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2009-01-27T14:15:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Internet im 3. Lebensalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herzlich willkommen beim WIKI der AG [http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Enigma:%C3%9Cber_Enigma ENIGMA.''']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AG '''Enigma''' ist eine Projektgruppe der U3L an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben sich ältere Menschen zusammengefunden, die Interesse an Gruppenarbeit haben, mit Hilfe des Internet neue Wege des Lernens, wissenschaftsorientiert umsetzen wollen.&lt;br /&gt;
Die Enigma-Gruppe besteht seit dem WS 2001/2002. Als Werkzeug wird die Lernplattform WebCT der Universität eingesetzt. Ihre Arbeitsweise ist eine Mischung aus E-Learning und 14tägigen Präsenzveranstaltungen. (Blended Learning)&lt;br /&gt;
Die Gruppe gestaltet ihre Themen selbst, organisiert, anwendungsorientiert, indem sie Theorie und Praxis miteinander verbindet und subjektive Sichtweisen integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''''Internet im Alter''''&lt;br /&gt;
'''Was wollen wir?'''&lt;br /&gt;
Wir,die Enigma-Gruppe wollen mit Hilfe eines Wiki versuchen die Lebenswirklichkeit der Menschen im 3.Lebensalter und auch noch im 4.Lebensalter&lt;br /&gt;
im Medium Internet zu beschreiben und enzyklopädisch darzustellen.&lt;br /&gt;
Ist es noch die Neugier oder bereits der Alltag und/oder die Notwendigkeit das Medium Internet zu nutzen?&lt;br /&gt;
Welchen Stellenwert haben die Kategorien: '''''Informationsgeber,''' '''Dienstleistungen,''' '''Weiterbildung/Lebenslanges Lernen,''' '''Kommunikation/Interaktion (Web2.0)?''&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der Interesse hat, sich an dem WIKI  „'''''Internet im 3. Lebensalter'''''“  zu beteiligen, neue und verbesserte Beiträge einzufügen, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Grüße&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
die AG '''ENIGMA'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internetnutzung: Onliner - Offliner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Onliner]] &lt;br /&gt;
** [[Soziodemografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wer sind die Offliner?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zugangs- und Nutzungsbarrieren / Voraussetzungen]]&lt;br /&gt;
** [[Sprache]]&lt;br /&gt;
** [[Hard-und Software]]&lt;br /&gt;
** [[Digitale Spaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Was ist WEB 2.0?]]&lt;br /&gt;
**   [[Nutzergruppe der Älteren]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsmotivation]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsformen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Welche Anwendungen werden von Älteren zu welchem Zweck genutzt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Suchmaschinen]]&lt;br /&gt;
* [[Recherche]]&lt;br /&gt;
* [[Email]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Web 2.0 Anwendungen und ihre Einsatzbereiche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einsatzbereiche:]]&lt;br /&gt;
** [[Sozialkontakte]]&lt;br /&gt;
** [[Lernen/Bildung]]&lt;br /&gt;
*** [[E-Learning]]&lt;br /&gt;
** [[Ratschläge]]&lt;br /&gt;
** [[Kaufen]]&lt;br /&gt;
** [[Produzieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einzelne Anwendungen]]&lt;br /&gt;
** [[Blogs]]&lt;br /&gt;
** [[Gesprächsforen, Communitys]]&lt;br /&gt;
** [[News Groups]]&lt;br /&gt;
** [[Twitter]]&lt;br /&gt;
** [[Instant Messaging]]&lt;br /&gt;
** [[Videoportale]]&lt;br /&gt;
** [[Wikipedia]]&lt;br /&gt;
** [[virtuelle Spielwelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluation ==&lt;br /&gt;
* [[Nutzung von Web 2.0 Anwendungen bei älteren Menschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Akzeptanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Motivation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Service ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Empfehlungen zur Internetnutzung und zur Beteiligung an Web 2.0 Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sicherheitshinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Datenschutz]]&lt;br /&gt;
** [[Anonymität]]&lt;br /&gt;
** [[Privatheit und Öffentlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Voraussetzungen / Hinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Zugangstechniken]](DSL-ISDN-Analog)&lt;br /&gt;
* [[Hilfsprogramme on / offline]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

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		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2009-01-26T22:19:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Internet im 3. Lebensalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herzlich willkommen beim WIKI der AG [http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Enigma:%C3%9Cber_Enigma ENIGMA.''']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AG '''Enigma''' ist eine Projektgruppe der U3L an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben sich ältere Menschen zusammengefunden, die Interesse an Gruppenarbeit haben, mit Hilfe des Internet neue Wege des Lernens, wissenschaftsorientiert umsetzen wollen.&lt;br /&gt;
Die Enigma-Gruppe besteht seit dem WS 2001/2002. Als Werkzeug wird die Lernplattform WebCT der Universität eingesetzt. Ihre Arbeitsweise ist eine Mischung aus E-Learning und 14tägigen Präsenzveranstaltungen. (Blended Learning)&lt;br /&gt;
Die Gruppe gestaltet ihre Themen selbst, organisiert, anwendungsorientiert, indem sie Theorie und Praxis miteinander verbindet und subjektive Sichtweisen integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Internet im Alter''&lt;br /&gt;
'''Was wollen wir?'''&lt;br /&gt;
Wir,die Enigma-Gruppe wollen mit Hilfe eines Wiki versuchen die Lebenswirklichkeit der Menschen im 3.Lebensalter und auch noch im 4.Lebensalter&lt;br /&gt;
im Medium Internet zu beschreiben und enzyklopädisch darzustellen.&lt;br /&gt;
Ist es noch die Neugier oder bereits der Alltag und/oder die Notwendigkeit das Medium Internet zu nutzen?&lt;br /&gt;
Welchen Stellenwert haben die Kategorien: ''Informationsgeber,''''Dienstleistungen,''''Weiterbildung/Lebenslanges Lernen,''''Kommunikation/Interaktion(Web2.0)?''&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der Interesse hat, sich an dem WIKI  „'''''Internet im 3. Lebensalter'''''“  zu beteiligen, neue und verbesserte Beiträge einzufügen, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Grüße&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
die AG '''ENIGMA'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internetnutzung: Onliner - Offliner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Onliner]] &lt;br /&gt;
** [[Soziodemografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wer sind die Offliner?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zugangs- und Nutzungsbarrieren / Voraussetzungen]]&lt;br /&gt;
** [[Sprache]]&lt;br /&gt;
** [[Hard-und Software]]&lt;br /&gt;
** [[Digitale Spaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Was ist WEB 2.0?]]&lt;br /&gt;
**   [[Nutzergruppe der Älteren]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsmotivation]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsformen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Welche Anwendungen werden von Älteren zu welchem Zweck genutzt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Suchmaschinen]]&lt;br /&gt;
* [[Recherche]]&lt;br /&gt;
* [[Email]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Web 2.0 Anwendungen und ihre Einsatzbereiche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einsatzbereiche:]]&lt;br /&gt;
** [[Sozialkontakte]]&lt;br /&gt;
** [[Lernen/Bildung]]&lt;br /&gt;
*** [[E-Learning]]&lt;br /&gt;
** [[Ratschläge]]&lt;br /&gt;
** [[Kaufen]]&lt;br /&gt;
** [[Produzieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einzelne Anwendungen]]&lt;br /&gt;
** [[Blogs]]&lt;br /&gt;
** [[Gesprächsforen, Communitys]]&lt;br /&gt;
** [[News Groups]]&lt;br /&gt;
** [[Twitter]]&lt;br /&gt;
** [[Instant Messaging]]&lt;br /&gt;
** [[Videoportale]]&lt;br /&gt;
** [[Wikipedia]]&lt;br /&gt;
** [[virtuelle Spielwelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluation ==&lt;br /&gt;
* [[Nutzung von Web 2.0 Anwendungen bei älteren Menschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Akzeptanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Motivation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Service ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Empfehlungen zur Internetnutzung und zur Beteiligung an Web 2.0 Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sicherheitshinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Datenschutz]]&lt;br /&gt;
** [[Anonymität]]&lt;br /&gt;
** [[Privatheit und Öffentlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Voraussetzungen / Hinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Zugangstechniken]](DSL-ISDN-Analog)&lt;br /&gt;
* [[Hilfsprogramme on / offline]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

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		<title>Hauptseite</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Internet im 3. Lebensalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herzlich willkommen beim WIKI der AG [http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Enigma:%C3%9Cber_Enigma ENIGMA.''']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AG '''Enigma''' ist eine Projektgruppe der U3L an der Goethe Universität Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben sich ältere Menschen zusammengefunden, die Interesse an Gruppenarbeit haben, mit Hilfe des Internet neue Wege des Lernens, wissenschaftsorientiert umsetzen wollen.&lt;br /&gt;
Die Enigma-Gruppe besteht seit dem WS 2001/2002. Als Werkzeug wird die Lernplattform WebCT der Universität eingesetzt. Ihre Arbeitsweise ist eine Mischung aus E-Learning und 14tägigen Präsenzveranstaltungen. (Blended Learning)&lt;br /&gt;
Die Gruppe gestaltet ihre Themen selbst, organisiert, anwendungsorientiert, indem sie Theorie und Praxis miteinander verbindet und subjektive Sichtweisen integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder der Interesse hat, sich an dem WIKI  „'''''Internet im 3. Lebensalter'''''“  zu beteiligen, neue und verbesserte Beiträge einzufügen, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Grüße&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
die AG '''ENIGMA'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=='' Internetnutzung: Onliner - Offliner ''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Onliner]] &lt;br /&gt;
** [[Soziodemografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zugangs- und Nutzungsbarrieren / Voraussetzungen]]&lt;br /&gt;
** [[Sprache]]&lt;br /&gt;
** [[Hard-und Software]]&lt;br /&gt;
** [[Digitale Spaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wer sind die Offliner?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Was ist WEB 2.0?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Beteiligung an Web 2.0-Angeboten]] &lt;br /&gt;
**   [[Nutzergruppe der Älteren]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsmotivation]]&lt;br /&gt;
**   [[Beteiligungsformen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Welche Anwendungen werden von Älteren zu welchem Zweck genutzt?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Suchmaschinen]]&lt;br /&gt;
* [[Recherche]]&lt;br /&gt;
* [[Email]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Web 2.0 Anwendungen und ihre Einsatzbereiche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einsatzbereiche:]]&lt;br /&gt;
** [[Sozialkontakte]]&lt;br /&gt;
** [[Lernen/Bildung]]&lt;br /&gt;
** [[Ratschläge]]&lt;br /&gt;
** [[Kaufen]]&lt;br /&gt;
** [[Produzieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Einzelne Anwendungen]]&lt;br /&gt;
** [[Blogs]]&lt;br /&gt;
** [[Gesprächsforen, Communitys]]&lt;br /&gt;
** [[News Groups]]&lt;br /&gt;
** [[Instant Messaging]]&lt;br /&gt;
** [[Videoportale]]&lt;br /&gt;
** [[Wikipedia]]&lt;br /&gt;
** [[virtuelle Spielwelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[E-Learning]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evaluation ==&lt;br /&gt;
* [[Nutzung von Web 2.0 Anwendungen bei älteren Menschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Akzeptanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Motivation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Service ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Empfehlungen zur Internetnutzung und zur Beteiligung an Web 2.0 Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sicherheitshinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Datenschutz]]&lt;br /&gt;
** [[Anonymität]]&lt;br /&gt;
** [[Privatheit und Öffentlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Voraussetzungen / Hinweise]] &lt;br /&gt;
** [[Zugangstechniken]](DSL-ISDN-Analog)&lt;br /&gt;
* [[Hilfsprogramme on / offline]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Hauptseite&amp;diff=505</id>
		<title>Diskussion:Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Hauptseite&amp;diff=505"/>
				<updated>2008-12-02T22:47:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Zum Begriff Senior/innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Begriff (N)Onliner, ob mit oder ohne Klammern wurde m. M. nach von den Urhebern für ihre Studie geprägt. Ich halte es daher für besser neutrale und allgemein gültige Überschriften zu verwenden, die ebenso klar darstellen, was wir in diesem Abschnitt sagen wollen: nämlich alles, was wir von den älteren Menschen zum Thema Internet wissen oder finden. Und dazu gehören auch diejenigen, die bisher noch nicht im Internet surfen, nämlich die Offliner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Möglichkeiten eines Wiki genutzt, um die Gliederung noch einmal gründlich zu überarbeiten. Jetzt ist sie - zumindest für mich - logischer und klarer. Mal sehen, wie lange es so bleibt :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste die Überschrift ändern: Als &amp;quot;Senior&amp;quot; fühle ich mich nicht. Sicher geht es vielen so in meinem Alter. Senioren sind nach meiner Vorstellung die ganz Alten, die in Griechenland oder Italien mit einem Stock auf der Bank sitzen, dort Karten spielen und plauedern. Senioren gibt es auch in den Seniorenheimen. All diese Menschen, gegen die ich nichts habe, sind aber bestimmt nicht mit dem Internet beschäftigt und gehören sicherlich nicht zu unserer Zielgruppe. Unsere &amp;quot;U3L&amp;quot; heisst nicht umsonst so und wird auch deshalb zu Recht nicht &amp;quot;Seniorenuniversität&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gundi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Begriff Senior/innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschriften-Lösung &amp;quot;Internet im 3. Lebensalter&amp;quot; finde ich ausgesprochen interessant und schon wegen des Bezugs zur Namensgebung U3L gut. Die Kritik an der Bezeichnung 'Senioren' oder 'Alte' oder 'Ältere' für aktive ältere Menschen ist nicht neu und begegnet mir gerade in letzter Zeit häufiger. Allerdings wird der Begriff &amp;quot;Senioren&amp;quot; im heutigen Sprachgebrauch eher als Synomym für das &amp;quot;3. und 4. Lebensalter&amp;quot; angewendet. Ich fände es spannend zu erfahren, ob es Ihnen allen so geht, daß Sie den Begriff eher unpassend finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau so sehe ich das auch: Für eine Fotoausstellung zum Thema &amp;quot;demente Menschen&amp;quot; in Oberursel, habe ich sehr viele Seniorenheime in Oberursel und Umgebung besucht. Dort habe ich mit den LeiterInnen über den Begriff &amp;quot;Senioren&amp;quot; diskutiert. Es ist in der Tat so, dass dieser Begriff für Menschen im &amp;quot;4. Lebensalter&amp;quot; also das Alter, das nach dem 3. aktiven Leben, das nach der beruflichen Arbeit stattfindet, beginnt. &amp;quot;Senioren&amp;quot; in diesem Sinne sind durchaus noch aktiv, soweit sie dies können, sind aber m. M. nach nicht die Ansprechpartner für neue Medien, so wie wir dies hier im Web 2.0 sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gundi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sicherlich über den Ausdruck Senior diskutieren. In der Gesellschaft wird m.E. hier im allgemeinen noch nicht unterschieden Es gibt z.B. in der Industrie auch noch den Titel Senior Chef. Dies ist sicherlich auch nicht negativ zu sehen. Die Klassifizierung 3. und 4. Lebensalter ist noch gewöhnungsbedürftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann aber mit beiden Begriffen leben, also auch mit Ihrem Vorschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruss &lt;br /&gt;
icer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion über die Gliederung der Hauptseite ist ja interessant, aber sollten wir nicht langsam damit anfangen, die einzelnen Punkte mit Leben, d.h. Beiträgen zu füllen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
G. Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte hier nocheinmal auf die Einführung bzw. Vorstellung des Projektes kommen. &lt;br /&gt;
Zunächst aber eine kurze Bemerkung zur Diskussion Senioren: Ich möchte nur darauf hinweisen, daß Prof. Böhme 84 Jahre alt ist und soll er dadurch nicht mehr für das Internet interssant sein? Es gibt auch Demenz bei unter 80jährigen. Wir sollten und vor Vereinfachungen hüten!&lt;br /&gt;
Nun zur Vorstellung der Enigma-Gruppe. Dies ist ok. Mir fehlt aber noch  nach der Vorstellung von Enigma, warum wir und mit welchem Ziel wir ein Wiki &amp;quot;Internet im 3.Lebensalter&amp;quot; erstellen wollen. Nach meiner Vorstellung soll es gerade nicht eine sachliche Darstellung der in der Gliederung aufgeführten Punkte insgesamt, also für alle Onliner und Onliner sein, sondern jeder einzele Punkt soll darauf untersucht werden, was ist das besondere, das andere, wenn sich Menschen des 3.Lebensalters damit beschäftigen, auseinandersetzen? Bei den bisherigen Beiträgen, habe ich dies noch nicht festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
O.Willecke&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Technik&amp;diff=504</id>
		<title>Diskussion:Technik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Technik&amp;diff=504"/>
				<updated>2008-12-02T22:20:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: Die Seite wurde neu angelegt: Der Begriff Technik unter dem Generalthema sollte in &amp;quot;Hard-und Software&amp;quot; geändert werden. Dieser Begriff präzisiert besser die Schwierigkeiten und Barrieren der Senio...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff Technik unter dem Generalthema sollte in &amp;quot;Hard-und Software&amp;quot; geändert werden.&lt;br /&gt;
Dieser Begriff präzisiert besser die Schwierigkeiten und Barrieren der Senioren. &lt;br /&gt;
Davon können wir doch alle bei fast jeder Präsenzrichtung berichten.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht wer die Änderung vornehmen kann und soll!&lt;br /&gt;
O.Willecke 02-12-2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Onliner&amp;diff=446</id>
		<title>Diskussion:Onliner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Onliner&amp;diff=446"/>
				<updated>2008-11-23T23:02:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: Die Seite wurde neu angelegt: Das Statement zum Onliner ist zwar ausreichend, aber es gibt doch &amp;quot;Besonderheiten&amp;quot; für User im 3.Lebensalter!  Da der Beitrag Nonliner/Offliner zur Diskussion herausfo...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Statement zum Onliner ist zwar ausreichend, aber es gibt doch &amp;quot;Besonderheiten&amp;quot; für User im 3.Lebensalter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Beitrag Nonliner/Offliner zur Diskussion herausfordern soll, folgende für mich unbedingt notwendig zu behandelnde Fakten!&lt;br /&gt;
1. Wenn im Alter spezifische Probleme auftreten (Erlernung/Weiterarbeiten/Neue Kommunikationstechniken)&lt;br /&gt;
   Es muss nicht das Alter an Jahren sein. Meine Frau kennt z.B. eine 96jährige Seniorin, die eifrig mit dem Internet Arbeitet!&lt;br /&gt;
2. Bei den Offlinern und besonders im Alter, ist die Frage der Kosten ein Grund für die Abstinenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwieweit diese Aussagen besser bei der Rubrik &amp;quot;Digitale Spaltung&amp;quot; zu behandeln sind, stelle ich ebenfalls zur Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otmar Willecke 23.11.08&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Lernen/Bildung&amp;diff=440</id>
		<title>Diskussion:Lernen/Bildung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Lernen/Bildung&amp;diff=440"/>
				<updated>2008-11-23T22:31:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Habe den in Word vorbereiteten Text in das Wiki kopiert. Dabei wurde die Formatierung geändert.&lt;br /&gt;
Meine Fragen für die nächste Präsenzsitzung: 1. Wie läßt sich die ursprüngliche Formatierung wieder herstellen?&lt;br /&gt;
2. Ist der Textumfang durch die Größe der Maske vorgegeben?&lt;br /&gt;
Bert 19.11.08&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgenden Satz würde ich in der Diskussion einfügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Linke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Noch (kurz) zu bearbeitende Themen:  &lt;br /&gt;
**Internet in der Erwachsenenbildung&lt;br /&gt;
**Internet in der Bildung für das 3. Lebensalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe den Abstand noch eingeschoben, damit mein Diskussionsbeitrag besser erkannt wird. O.Willecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitrag Lernen/Bildung kann m.E. doch nur der Einstieg in unser Wiki &amp;quot;Internet im 3.Lebensalter sein&amp;quot;!&lt;br /&gt;
Herr Linke hat ja kurz darauf verwiesen.&lt;br /&gt;
Nach der allgemeinen Einführung sind hier folgende Fragen zu thematisieren:&lt;br /&gt;
Warum E-Learning im Alter?&lt;br /&gt;
Welche Schwierigkeiten gibt es im Handling des E-Learning im 3.Lebensalter?&lt;br /&gt;
Welche besonderen, abweichend vom im Beitrag bereits aufgeführten Vorteilen, gibt es im Alter? Gibt es welche?&lt;br /&gt;
Gibt es Unterschiede im Learningprocedere?&lt;br /&gt;
Wie ist die Akzeptanz im Alter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können nur einige Punkte sein, welche mir zu dem Thema &amp;quot;Internet im 3.Lebensalter - Lernen/Bildung&amp;quot; nach dem studieren des Beitrages eingefallen sind. Eine Struktur ist dann wohl auch sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otmar Willecke&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Lernen/Bildung&amp;diff=439</id>
		<title>Diskussion:Lernen/Bildung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Lernen/Bildung&amp;diff=439"/>
				<updated>2008-11-23T22:28:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Habe den in Word vorbereiteten Text in das Wiki kopiert. Dabei wurde die Formatierung geändert.&lt;br /&gt;
Meine Fragen für die nächste Präsenzsitzung: 1. Wie läßt sich die ursprüngliche Formatierung wieder herstellen?&lt;br /&gt;
2. Ist der Textumfang durch die Größe der Maske vorgegeben?&lt;br /&gt;
Bert 19.11.08&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgenden Satz würde ich in der Diskussion einfügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Linke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Noch (kurz) zu bearbeitende Themen:  &lt;br /&gt;
**Internet in der Erwachsenenbildung&lt;br /&gt;
**Internet in der Bildung für das 3. Lebensalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitrag Lernen/Bildung kann m.E. doch nur der Einstieg in unser Wiki &amp;quot;Internet im 3.Lebensalter sein&amp;quot;!&lt;br /&gt;
Herr Linke hat ja kurz darauf verwiesen.&lt;br /&gt;
Nach der allgemeinen Einführung sind hier folgende Fragen zu thematisieren:&lt;br /&gt;
Warum E-Learning im Alter?&lt;br /&gt;
Welche Schwierigkeiten gibt es im Handling des E-Learning im 3.Lebensalter?&lt;br /&gt;
Welche besonderen, abweichend vom im Beitrag bereits aufgeführten Vorteilen, gibt es im Alter? Gibt es welche?&lt;br /&gt;
Gibt es Unterschiede im Learningprocedere?&lt;br /&gt;
Wie ist die Akzeptanz im Alter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können nur einige Punkte sein, welche mir zu dem Thema &amp;quot;Internet im 3.Lebensalter - Lernen/Bildung&amp;quot; nach dem studieren des Beitrages eingefallen sind. Eine Struktur ist dann wohl auch sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otmar Willecke&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Janik&amp;diff=206</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Janik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Janik&amp;diff=206"/>
				<updated>2008-10-28T18:30:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: /* Das Bild */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Test von janik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist ein Test, mit dem ich einfach mal ausprobieren möchte, wie man einen Text im Wiki der Enigma erstellt und auch externe Verlinkungen vornimmt. &lt;br /&gt;
Dem Inhalt des Textes sollte hier keine Bedeutung beigemessen werden. Mir kommt es hier lediglich auf die Technik an.&lt;br /&gt;
Ich habe neulich ein Buch über [http://de.wikipedia.org/wiki/Horn_von_Afrika das Horn von Afrika] gelesen, was mir sehr gut gefallen hat. Es wurden unter anderem die Länder [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84thiopien Äthiopien], &lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Eritrea Eritrea], &lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Somalia Somalia] &lt;br /&gt;
und [http://de.wikipedia.org/wiki/Dschibuti Dschibuti] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier möchte ich mal versuchen ein Bild hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Enigma:Aktuelle_Ereignisse Aktuelle Ereignisse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein schönes Bild von der Mosel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cochem September 2008 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Bild:Cochem September 2008.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich bei dem Enigma Wiki noch nicht herausgefunden habe, ist, wie man ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Vielleicht kann mir hier jemand einen Hinweis geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit ist reif zu vereisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Klaus Linke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist übrigens ein schönes Beispiel für die Rechtefallen im Netz. Falls das Bild nicht ausdrücklich frei von Rechten ist und man es z.B. als Illustration für die Lage seines Hauses (das man z.B. verkaufen will) am Ufer nutzt, ist das ein Verstoß.&lt;br /&gt;
Man müsste selbst fotografieren.&lt;br /&gt;
Ebenso, wenn das Bild als Illustration für meinen Reisebericht an die schöne Mosel dient und den Eindruck erweckt, ich hätte es selbst geknipst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens hat Herr Linke schon etwas gelernt, das ich nicht intus und versucht habe: Einen Verweis auf andere Seiten setzen.&lt;br /&gt;
(Hier: Auf Wikipedia)&lt;br /&gt;
Inhaltsverzeichnis  habe ich auch nicht versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
P. Ambros&lt;br /&gt;
'''Fetter Text'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Herr Ambros,&lt;br /&gt;
ich kann Sie beruhigen, dass Foto habe ich selbst gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
Klaus Linke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier entsteht ein Link zur Seite [http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Enigma_Diskussion:Portal '''Enigma Diskussion:Portal''']&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Bild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist wirklich klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß E.W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was soll ich schreiben? Mal sehen was der '''wiki''' bringt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten auch auf dieser Seite schreiben. &lt;br /&gt;
anselm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moselfahrt ist noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo bleibt mein Satz???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorschau muss ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muß man erst mal wissen! *seufz*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es noch lernen. anselm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mosel ist eine Reise wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierter Versuch von Peter Ambros&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JAcky JAcky&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tücke des Objekts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin fasziniert von der Qualität des WIKI. Dirk Bloesinger&lt;br /&gt;
Wein Weib und Gesang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist denn hier los, komischkomisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dies ein weiterer Test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle gucken und ich brauche ein Bierchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zweites Bierchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
letztes f beine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir vieles ausprobierten und eigentlich noch nicht ganz im Detail durchblicken, überlegen und üben wir weiter.&lt;br /&gt;
P.Ambros&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum werden eigenlich viele deutschen Wörter rot unterstrichen, als wenn sie falsch wären? Ich werde mal nachsehen, ob es ein Rechtschreibprogramm gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Test zum Einstellen der richtigen Zeit. anselm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann geübt werden , aberr ich mache es anonym!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irrtum, der Autor wird unter Vwesionen  registriert !!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein nein&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Enigma_Diskussion:Portal&amp;diff=192</id>
		<title>Enigma Diskussion:Portal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Enigma_Diskussion:Portal&amp;diff=192"/>
				<updated>2008-10-28T17:42:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: Änderung 188 von Otmar.Willecke (Diskussion) wurde rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Schwierigkeiten bin ich auf dem Portal gelandet und versuche es einfach diesen Text&lt;br /&gt;
zu erstellen.Vielleicht findet den Text auch ein Enigmaner, eine Enigmanerin haben wir ja nun nicht mehr. Es sei denn, jemand wechselt das Geschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O.Willecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich versucht der Peter Ambros sogleich, Änderungen oder Ergänzungen auszuprobieren. Ich habe deshalb, zu Demonstrationszwecken, den Text von Herrn Willecke leicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss sagen, dies gefällt mir nicht. Ich meine nicht, daß Änderungen vorgenommen werden, sondern die Änderungen sind &lt;br /&gt;
nicht sofort erkennbar. Da ich den Beitrag unter meinem Namen geschrieben habe und die Änderung und dessen Inhalt in diesem Beitrag&lt;br /&gt;
nicht mein Stil sind, empfinde ich ein gewisses Mißbehagen (vorsichtigt formuliert). Aber wielleicht kann man dies ja ändern.&lt;br /&gt;
Trotzdem O.Willecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das WIKI-Problem, daß Fremde Änderungen vornehmen können,die jedoch wiederum vom Urautor, sowie (notfalls) vom Administrator rückgängig/geändert werden können, außerdem endgültig gesperrt oder gelöscht werden können.&lt;br /&gt;
Darüber werden wir sicherlich noch diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.Ambros&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Herr Ambros, auf der Seite unten, auf der Sie schreiben, steht ja:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie, dass alle Beiträge zu Enigma von anderen Mitwirkenden bearbeitet, geändert oder gelöscht werden können. Reichen Sie keine Texte ein, falls Sie nicht wollen, dass diese ohne Einschränkung geändert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also kein WIKI-Problem, das ist das System. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anselm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier entsteht ein Link zur Seite [http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Janik Test von Janik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche jetzt mal die Funktion Kommentar&lt;br /&gt;
Wiki-Grüße&lt;br /&gt;
E.W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, das wir bald mit der '''eigentlichen Arbeit''' beginnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anselm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hallo'''&lt;br /&gt;
''ich bin fasziniert wie weit das WIKI schon gediehen ist. Es schöner Anfang''.&lt;br /&gt;
'''Dirk Bloesinger'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hallo'''&lt;br /&gt;
Mit der Diskussion stehen wir mitten im Wiki-Problem, es wird eine Gruppenmeinung wiedergegeben, die von der des Erstautors abweichen kann. Man kann sagen, Gruppenwissen ist grösser als individuelles Einzelwissen für lexikalische Einträge und Aussagen. Wenn es um individuelle Aussagen oder Meinungen geht,da ist der blog das richtige Medium. Und wenn in Wikipedia durch viele Autoren in den Einzelbeiträgen das Menschheitswissen dargestellt wird ist das auch zu Hinterfragen unter dem Aspekt: das von allen aktzeptierte &amp;quot;gesunde Volksempfinden&amp;quot; muss nicht unbedingt die Wahrheit sein, andererseits kann das von einer Verlagsredaktion redigierte lexikalische Wissen auch  bewusst oder unbewusst ideologisch verfälscht sein.&lt;br /&gt;
Unter diesem Aspekt werden wir wohl noch viel diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
G.Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich bin fasziniert, wie erstaunlich locker dieses Medium (?) WIKI anscheinend von den Enigmanern Besitz ergreift. Es könnte sehr wohl darauf hinauslaufen, dass wir - die richtigen Themen vorausgesetzt - zu wilden Diskussionen und gegenseitigen &amp;quot;Richtigstellungen&amp;quot; angeregt werden. Ich bin gespannt, wie wir den Einstieg schaffen und die künftigen &amp;quot;Hausaufgaben&amp;quot; bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N. Hölzel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Otmar.Willecke&amp;diff=190</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Otmar.Willecke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Otmar.Willecke&amp;diff=190"/>
				<updated>2008-10-28T17:40:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: Die Seite wurde neu angelegt: Noch ein Test&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Noch ein Test&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Enigma_Diskussion:Portal&amp;diff=188</id>
		<title>Enigma Diskussion:Portal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Enigma_Diskussion:Portal&amp;diff=188"/>
				<updated>2008-10-28T17:37:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Schwierigkeiten bin ich auf dem Portal gelandet und versuche es einfach diesen Text&lt;br /&gt;
zu erstellen.Vielleicht findet den Text auch ein Enigmaner, eine Enigmanerin haben wir ja nun nicht mehr. Es sei denn, jemand wechselt das Geschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O.Willecke zurück aus Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich versucht der Peter Ambros sogleich, Änderungen oder Ergänzungen auszuprobieren. Ich habe deshalb, zu Demonstrationszwecken, den Text von Herrn Willecke leicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss sagen, dies gefällt mir nicht. Ich meine nicht, daß Änderungen vorgenommen werden, sondern die Änderungen sind &lt;br /&gt;
nicht sofort erkennbar. Da ich den Beitrag unter meinem Namen geschrieben habe und die Änderung und dessen Inhalt in diesem Beitrag&lt;br /&gt;
nicht mein Stil sind, empfinde ich ein gewisses Mißbehagen (vorsichtigt formuliert). Aber wielleicht kann man dies ja ändern.&lt;br /&gt;
Trotzdem O.Willecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das WIKI-Problem, daß Fremde Änderungen vornehmen können,die jedoch wiederum vom Urautor, sowie (notfalls) vom Administrator rückgängig/geändert werden können, außerdem endgültig gesperrt oder gelöscht werden können.&lt;br /&gt;
Darüber werden wir sicherlich noch diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.Ambros&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Herr Ambros, auf der Seite unten, auf der Sie schreiben, steht ja:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie, dass alle Beiträge zu Enigma von anderen Mitwirkenden bearbeitet, geändert oder gelöscht werden können. Reichen Sie keine Texte ein, falls Sie nicht wollen, dass diese ohne Einschränkung geändert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also kein WIKI-Problem, das ist das System. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anselm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier entsteht ein Link zur Seite [http://megadigitale.gdv.informatik.uni-frankfurt.de/experimentierstube/wiki/U3L_Enigma/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Janik Test von Janik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nett ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche jetzt mal die Funktion Kommentar&lt;br /&gt;
Wiki-Grüße&lt;br /&gt;
E.W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, das wir bald mit der '''eigentlichen Arbeit''' beginnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anselm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hallo'''&lt;br /&gt;
''ich bin fasziniert wie weit das WIKI schon gediehen ist. Es schöner Anfang''.&lt;br /&gt;
'''Dirk Bloesinger'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hallo'''&lt;br /&gt;
Mit der Diskussion stehen wir mitten im Wiki-Problem, es wird eine Gruppenmeinung wiedergegeben, die von der des Erstautors abweichen kann. Man kann sagen, Gruppenwissen ist grösser als individuelles Einzelwissen für lexikalische Einträge und Aussagen. Wenn es um individuelle Aussagen oder Meinungen geht,da ist der blog das richtige Medium. Und wenn in Wikipedia durch viele Autoren in den Einzelbeiträgen das Menschheitswissen dargestellt wird ist das auch zu Hinterfragen unter dem Aspekt: das von allen aktzeptierte &amp;quot;gesunde Volksempfinden&amp;quot; muss nicht unbedingt die Wahrheit sein, andererseits kann das von einer Verlagsredaktion redigierte lexikalische Wissen auch  bewusst oder unbewusst ideologisch verfälscht sein.&lt;br /&gt;
Unter diesem Aspekt werden wir wohl noch viel diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
G.Siegel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich bin fasziniert, wie erstaunlich locker dieses Medium (?) WIKI anscheinend von den Enigmanern Besitz ergreift. Es könnte sehr wohl darauf hinauslaufen, dass wir - die richtigen Themen vorausgesetzt - zu wilden Diskussionen und gegenseitigen &amp;quot;Richtigstellungen&amp;quot; angeregt werden. Ich bin gespannt, wie wir den Einstieg schaffen und die künftigen &amp;quot;Hausaufgaben&amp;quot; bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N. Hölzel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Hauptseite&amp;diff=185</id>
		<title>Diskussion:Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Hauptseite&amp;diff=185"/>
				<updated>2008-10-28T17:23:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Dies ist ein Test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Begriff (N)Onliner, ob mit oder ohne Klammern wurde m. M. nach von den Urhebern für ihre Studie geprägt. Ich halte es daher für besser neutrale und allgemein gültige Überschriften zu verwenden, die ebenso klar darstellen, was wir in diesem Abschnitt sagen wollen: nämlich alles, was wir von den älteren Menschen zum Thema Internet wissen oder finden. Und dazu gehören auch diejenigen, die bisher noch nicht im Internet surfen, nämlich die Offliner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Möglichkeiten eines Wiki genutzt, um die Gliederung noch einmal gründlich zu überarbeiten. Jetzt ist sie - zumindest für mich - logischer und klarer. Mal sehen, wie lange es so bleibt :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste die Überschrift ändern: Als &amp;quot;Senior&amp;quot; fühle ich mich nicht. Sicher geht es vielen so in meinem Alter. Senioren sind nach meiner Vorstellung die ganz Alten, die in Griechenland oder Italien mit einem Stock auf der Bank sitzen, dort Karten spielen und plauedern. Senioren gibt es auch in den Seniorenheimen. All diese Menschen, gegen die ich nichts habe, sind aber bestimmt nicht mit dem Internet beschäftigt und gehören sicherlich nicht zu unserer Zielgruppe. Unsere &amp;quot;U3L&amp;quot; heisst nicht umsonst so und wird auch deshalb zu Recht nicht &amp;quot;Seniorenuniversität&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gundi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Begriff Senior/innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschriften-Lösung &amp;quot;Internet im 3. Lebensalter&amp;quot; finde ich ausgesprochen interessant und schon wegen des Bezugs zur Namensgebung U3L gut. Die Kritik an der Bezeichnung 'Senioren' oder 'Alte' oder 'Ältere' für aktive ältere Menschen ist nicht neu und begegnet mir gerade in letzter Zeit häufiger. Allerdings wird der Begriff &amp;quot;Senioren&amp;quot; im heutigen Sprachgebrauch eher als Synomym für das &amp;quot;3. und 4. Lebensalter&amp;quot; angewendet. Ich fände es spannend zu erfahren, ob es Ihnen allen so geht, daß Sie den Begriff eher unpassend finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau so sehe ich das auch: Für eine Fotoausstellung zum Thema &amp;quot;demente Menschen&amp;quot; in Oberursel, habe ich sehr viele Seniorenheime in Oberursel und Umgebung besucht. Dort habe ich mit den LeiterInnen über den Begriff &amp;quot;Senioren&amp;quot; diskutiert. Es ist in der Tat so, dass dieser Begriff für Menschen im &amp;quot;4. Lebensalter&amp;quot; also das Alter, das nach dem 3. aktiven Leben, das nach der beruflichen Arbeit stattfindet, beginnt. &amp;quot;Senioren&amp;quot; in diesem Sinne sind durchaus noch aktiv, soweit sie dies können, sind aber m. M. nach nicht die Ansprechpartner für neue Medien, so wie wir dies hier im Web 2.0 sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gundi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sicherlich über den Ausdruck Senior diskutieren. In der Gesellschaft wird m.E. hier im allgemeinen noch nicht unterschieden Es gibt z.B. in der Industrie auch noch den Titel Senior Chef. Dies ist sicherlich auch nicht negativ zu sehen. Die Klassifizierung 3. und 4. Lebensalter ist noch gewöhnungsbedürftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann aber mit beiden Begriffen leben, also auch mit Ihrem Vorschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruss &lt;br /&gt;
icer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion über die Gliederung der Hauptseite ist ja interessant, aber sollten wir nicht langsam damit anfangen, die einzelnen Punkte mit Leben, d.h. Beiträgen zu füllen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
G. Siegel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Enigma_Diskussion:Portal&amp;diff=6</id>
		<title>Enigma Diskussion:Portal</title>
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				<updated>2008-09-24T21:27:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Schwierigkeiten bin ich auf dem Portal gelandet und versuche es einfach diesen Text&lt;br /&gt;
zu erstellen.Vielleicht findet den Text auch ein Enigmaner, eine Enigmanerin haben wir ja nun nicht mehr. Es sei denn, jemand wechselt das Geschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O.Willecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich versucht der Peter Ambros sogleich, Änderungen oder Ergänzungen auszuprobieren. Ich habe deshalb, zu Demonstrationszwecken, den Text von Herrn Willecke leicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss sagen, dies gefällt mir nicht. Ich meine nicht, daß Änderungen vorgenommen werden, sondern die Änderungen sind &lt;br /&gt;
nicht sofort erkennbar. Da ich den Beitrag unter meinem Namen geschrieben habe und die Änderung und dessen Inhalt in diesem Beitrag&lt;br /&gt;
nicht mein Stil sind, empfinde ich ein gewisses Mißbehagen (vorsichtigt formuliert). Aber wielleicht kann man dies ja ändern.&lt;br /&gt;
Trotzdem O.Willecke&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.u3l.uni-frankfurt.de/index.php?title=Enigma_Diskussion:Portal&amp;diff=3</id>
		<title>Enigma Diskussion:Portal</title>
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				<updated>2008-09-23T15:03:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Otmar.Willecke: Die Seite wurde neu angelegt: Hallo!  Ohne Schwierigkeiten bin ich auf dem Portal gelandet und versuche es einfach diesen Text zu erstellen. Vielleicht findet den Text auch ein Enigmaner, eine Enigm...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Schwierigkeiten bin ich auf dem Portal gelandet und versuche es einfach diesen Text&lt;br /&gt;
zu erstellen. Vielleicht findet den Text auch ein Enigmaner, eine Enigmanerin haben wir&lt;br /&gt;
ja nun nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O.Willecke&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Otmar.Willecke</name></author>	</entry>

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