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TWITTER

Mit 140 Zeichen die ganzen Welt erreichen - das ist TWITTER

Vergleichen lässt sich TWITTER am besten mit SMS= Short M essage Service = Dienst zur Übertragung von Textnachrichten z. B. vom Handy.

Es gibt aber wesentliche Unterschiede:

  • Wer TWITTER verwenden will, muss sich am PC kostenlos registrieren TWITTER-Registrierung
  • Die Mini-Botschaft - Tweet genannt = (deutsch - zwitschern) ist nur maximal 140 Zeichen und damit kürzer wie bei SMS (160 Zeichen)
  • Die Festlegung erfolgt beim Registrieren, ob weltweit der Tweet zu lesen ist, oder ob nur ein bestimmter Empfängerkreis erreicht werden soll.
  • Twittern erfolgt über den PC - man tippt die Infos auf der Twitter-Internetseite ein.
  • Per Twitter lassen sich nicht nur Mitteilungen, sondern auch elektronische Verweise (Links) auf andere Quellen im Internet versenden.
  • Es gibt die Möglichkeit per Handy die Tweets ohne Zusatzkosten per SMS zu senden, ein Empfang ist (noch) nicht möglich.
  • Für den Empfang ist ein Smartphone mit Twitter-Software nötig z.B. Twibble.

Dadurch das man Updates anderer Benutzer abonniert, also anderen Benutzern folgt (engl. "following") ist das Ganze ein soziales Netzwerk. Benutzer, die eigenen Updates folgen, nennt man "Follower". Es besteht die Möglichkeit, die Updates zu sortieren, um einen besseren Überblick zu behalten.


Entstehung und Geschichte

Im März 2006 wurde TWITTER als ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt der San Franzicoer Podvasting-Firma "Odeo" von Jack Dorsey, Biz Stone und Evan Williams gegründet. Das System wurde ursprünglich von den "Odeo" . Mitarbeitern genutzt.

In der Firma Obvious, die TWITTER im Jahre 2006 übernahm, wurde der Dienst sehr populär. TWITTER wurde im April 2007 als eigenständige Firma ausgegliedert.

TWITTER hat im April 2008 eine Version für japanische Nutzer erstellt, jedoch mit einer englischen Oberfläche. Japanisch ist nach Englisch die am zweit häufigsten verwendete Sprache bei TWITTER. In der japanischen Version wird jedoch im Gegensatz zur englischen Werbung eingespielt.

Anwendung

Anwendung USA und Deutschland

  • Das absolute Highlight - Eine Eilmeldung am 16. Januar 2009 von TWITTER ging um die Welt: "Da liegt ein Flugzeug im Fluss!" Ein New Yorker hatte mit seinem Handy die spektakuläre Notlandung gemeldet. Zuerst per TWITTER und nicht im Radio, TV oder Internet. Tausende haben die Nachricht weitergeleitet, noch bevor Nachrichtenagenturen davon wußten.
  • In den USA verwenden große Firmen TWITTER um Produkt- und Dienstleistungsinformationen bereitzustellen.
  • Die Feuerwehr von Los Angeles hat TWITTER während der Waldbrände in Südkalifornien im Jahr 2007 mit großem Erfolg eingesetzt.

Twitter-Daten aktuell 2009

Die Nutzerzahl bei TWITTER verdoppelt sich zur Zeit jeden Monat sowohl in den USA, wie auch in Deutschland. Zehn Millionen Menschen nutzen den Dienst in den USA aktiv. In Deutschland lesen bereits über eine Million Menschen jeden Monat (Jan - Mai 2009)die Kurzmeldungen auf TWITTER 1). Das Wachstaum ist seit Jahresbeginn eponentiell gestiegen.Echte Nutzer des Dienstes sind bei uns jedoch nur 100.000. Das läßt vermuten, daß viele Interessenten nur dem „Gezwitscher“ zuhören und Informationen erlangen wollen,selbst jedoch nicht aktiv sind.

1) Quelle: Google/Cornscore

Spezielle Nutzer in Deutschland

  • Aktuell wurde TWITTER im Wahlkampf in Hessen im Jahr 2009 eingesetzt. Die CDU arbeitete mit einem Internet-Blog, der SPD-Spitzenkanditat mit einem personalisierten TWITTER-Account.
  • Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag macht mit TWITTER auf ihre Pressemitteilungen aufmerksam.
  • Die Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteinen nutzen TWITTER für Nachrichten über ihre Veranstaltungen und Aktionen.
  • Immer mehr wird TWITTER von Unternehmen einsetzt. Das Mikro-Blogging dient als Informationskanal. Man verwendet es auch, um mit Kunden in direkten Kontakt zu treten.
  • Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Das Bistum Limburg geht neue Kommunikationswege und nutzt das Internetportal „Twitter“. Ab Pfingsten 2009 ist für das Bistum auf www.twitter.com ein Spatz im Einsatz, der sich vom Dach des Limburger Domes melden wird: Mit Neuigkeiten aus der Kirche zwischen Westerwald und Frankfurt, Lahn-Dill-Eder und Rheingau. So zwitschert der Spatz vom Bistum Limburg

Datenschutz, Sicherheit und Verfügbarkeit

Datenschutz

Wichtig zu wissen: Die personenbezogenen Daten der Benutzer werden gesammelt und TWITTER kann sie Dritten mitteilen. Diese Informationen betrachtet TWITTER als Aktivposten, es wird das Recht vorbehalten, falls die Firma den Besitzer wechselt, die Daten zu verkaufen.

Sicherheit

Im April 2007 gab es eine Sicherheitslücke. Unerwünschte Werbung (Spam) wird allmählich zum Problem.

  • Sicherheitsprobleme bei TWITTER Beitrag aus der Sendung c't-TV im HR3 vom 09.05.2009 - - Zum wiederholten Male sind bei TWITTER Anmeldedaten gestohlen worden. Handelte es sich früher um Prominente, sind es heute ganz normale Nutzer. Die Beute sind private E-Mail-Adressen und Handy - Nummern, wie TWITTER auf der Internet-Seite selbst meldete. Sie können die Information unter der oben angegebenen Adresse in der Aufzeichnung -ct-Tv- unter der Rubrik News - Video: News- Aktuelles aus der Sendung 9. Mai 2009 - Sicherheitsprobleme bei TWITTER - selbst abhören, indem Sie die Aufzeichung anklicken
  • TWITTER bekämpft gefälsche Konten Wie oben auch berichtet, will TWITTER nun versuchen, den Identitätsklau zu verhindern, da es eine Verletzung der Nutzungsrechte sei. Künftig soll es eine Prüfung der "Berühmtheit" geben. Zwar nicht bei der Anmeldung, die soll so leicht und unkompliziert wie möglich bleiben. Doch Regierungsvertreter, öffentliche Organisationen, berühmte Künstler, Sportler und andere Stars können einen "geprüften Account" bekommen, wenn sie ihre Identität nachweisen. Noch ist nicht bekannt, wie das geschehen soll. (Meldung aus ZEIT ONLINE von Kai Biermann vom 08.06.2009 )
  • Cyber-Verbrecher im Iran Es wird im oben genannten Zusammenhang gewarnt vor Cyber-Verbrechern, die den Tumult in Iran ausnutzen, um bei Twitter für mehr oder weniger betrügerische Angebote zu werben. Sie versehen Twitter-Nachrichten mit dem Hinweis #Iranelection - dem derzeit am meisten verwendeten sogenannten Hashtag bei Twitter - und tauchen damit in den "Trending-Topics" bei Twitter ganz oben auf. Wer auf die Links in diesen Spam-Nachrichten klickt, wird auf potentiell gefährliche Websites gelenkt. (Info aus RSS - Spiegel online vom 19.06.2009 - 17.30 Uhr)

Verfügbarkeit

Michael Jackson Tod - TWITTER-Dienst zeitweise nicht verfügbar

Als erstes Medium berichtete die US-amerikanische Promi-Klatsch-Seite "TMZ" über das plötzliche Ableben des Pop-Idols. Diese Meldung erschien den traditionellen Medien in den USA aber derart absurd, dass alle zunächst zögerten, eine entsprechende Meldung zu veröffentlichen.

Die Nachricht über Jacksons Tod verbreitete sich allerdings über den Micro-Blog-Dienst TWITTER derart schnell, dass der Dienst zeitweise nicht mehr zu erreichen war. Laut Ethan Zuckerman vom Berkman Center for Internet and Society an der Harvard Universität, beschäftigten sich zeitweise 15 Prozent aller eingestellen Twitter-Beiträge ausschließlich mit dem Thema Michael Jackson. Bisherige Top-Themen wie die Schweinegrippe oder die Proteste im Iran hätten dagegen den Dienst mit maximal fünf Prozent in Anspruch genommen.

Auch die Online-Enzyklopädie "Wikipedia" soll nach CNet-Informationen teilweise unter der Last der Jackson-Nachricht zusammengebrochen sein. Viele Editoren wollen den Michael Jackson Eintrag entsprechend aktualisieren, andere Editoren wollten diese Ergänzungen als unbestätigt kennzeichnen. Selbst die Website der Los Angeles Times brach unter der Last der User-Anfragen kurzzeitig zusammen.

Quelle: dsltarife.net vom 26.06.2009

Besonderheiten und sonstige Informationen

  • Ist das TWITTER- Verfahren wirklich so neu? Messenger können ähnliches.
  • Für manche ist diese neue Form der Kurznachricht einfach revolutionär, andere halten sie für völlig überflüssig.
  • Sinnvoll erscheint das ganze nur, wenn der Nutzer gezielt Einträge von Freunden und Nachrichtenkanälen verfolgen will. Dazu muss man sie per Suchfunktion finden und als "Follower" abonnieren.
  • Beitrag aus der Sendung c't-TV im HR3 vom 21.02.2009 - Gespräch zwischen Mathias Münch (HR3) und Georg Schnurer (Heise-Verlag) machte Herr Schnurer folgende Aussage:

"...im Gespräch mit Leuten, die sich mit TWITTER ausgiebig befasst haben, TWITTER bringt wirklich etwas. Vor allem, wenn man die richtigen Kontakte hat, wie im richtigen Leben. Wenn man in der richtigen Gruppe ist (Follower), bekommt man wichtige Informationen viel schneller als andere." - Wichtig ist also, dass man im richtigen sozialen Netzwerk ist.

  • Wahl des Bundespräsidenten - Die Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner, hat am Samstag, 23. Mai 2009, knapp 15 Minuten vor der offiziellen Verkündigung des Ergebnisses die Wiederwahl von Horst Köhler über den Internet-Dienst TWITTER verbreitet. Ihr Kommentar dazu:"Ich bedaure, wenn einige daran Anstoß genommen haben". Quelle: Zitat des Tages, Taunuszeitung vom 26. Mai 2009
  • Weltrekordversuch erfolgreich - 3000 Nutzer des Mikroblogs TWITTER haben die komplette Bibel erfasst. Die ganze Bibel wurde in 3096 Abschnitte unterteilt, zu jeweils maximal 140 Zeichen langen Texten (TWITTER-Länge) - das teilte die Evangelische Kirche Deutschland am 20. Mai 2009 mitRekordversuch.
  • Kurioses - Rekordbrecher - mehr als zwei Millionen Menschen, sog. "Followers",lesen Anfang Juni 2009 die Kurznachrichten des Hollywood - Schauspielers Ashton Kutcher - Ehemann von Demi Moore. Das Ganze fing mit einer Wette gegen CNN an, jetzt liegt er an der Spitze, vor Talkshow - Moderatorin Ellen De-Generes und Britney Spears, der US-Präsident Barack Obama liegt auf Rang fünf. Die Follower erwarten sicher wieder pikante Details von seiner Frau Demi - da sieht man, wie verückt diese TWITTER-Welt sein kann.
  • TWITTER-Nutzer sollen bald zahlen - Auf der Suche nach einem tragfähigen Einkommensmodell plant TWITTER die Einführung von Nutzungsgebühren. Dies wurde von TWITTER - Vorstandschef Evan Williams auf einer Konferenz in Kaliforninien mitgeteilt. Bisher noch keine Details bzw. welche Art der Nutzung kostenpflichtig werden soll. In der Planung sollen Gebühren für besondere Dienste wie die Authentifizierung sein. Damit will TWITTER sicherstellen, dass eine über TWITTER verbreitete Nachricht auch weiklich von dem angegebenen Absender stammt. (Info aus Taunuszeitung - Computer und Internet vom 09.06.2009)
  • Böses Gezwitscher. Nutzern des Micro-Blogs Twitter wird in einer Kurznachricht ein Link zu einem "Best Video" auf Youtube in Aussicht gestellt. Wer dem Link folgt, gelangt auf eine russische Webseite und lädt ein PDF-Dokument herunter, das Schadsoftware enthält und den Nutzer zusätzlich durch eine gefälschte Sicherheitswarnung verunsichert: Sie soll zum Kauf einer überflüssigen Antivirussoftware verleiten. Verschiedene Sicherheitsexperten sind der Ansicht, dass angesichts wachsender Nutzerzahlen bei solchen Web 2.0-Applikationen Internetkriminelle künftig verstärkt versuchen werden,auch über diese Kanäle Profit zu erzielen - (ein Bericht von Cnet - aus Newsletter von www.buerger-cert.de vom 10.06.2009)
  • TWITTER - Revolte im Iran - ein digitaler Kampf um Teheran. Offiziell ist im Iran alles unter Kontrolle - Telefonnetze und Internet sind abgeschaltet, Presse und Fernsehen zensiert. Das Volk organisiert seinen Aufstand dennoch - durchs TWITTERN. Findige Protestler umgehen die stattliche Zensur über sogenannte "Proxy - Server" die dem Zugriff des Staates entzogen sind. So gelangen Tausende von TWITTER-Nachrichten so an der Zensur vorbei, eine Flut von Filmen ergießt sich ins Internet über YouTube. So sieht die Welt den Beweis - die Opposition im Land lebt. Die Opposition gibt nicht auf. In Iran sind 7 von 10 Einwohnern unter 30 Jahren und im Gegensatz zu den despotischen Herrschern äußerst firm im Umgang mit den neuen Medien. Manche haben auch trotz staatlicher Willkür noch Humor - so heißt auf Facebook ein Internetfreundeskreis - "Ich wette, ich finde eine Million Menschen, die Ahmadinedschad nicht mögen." (Quelle - Taunuszeitung vom 17. Juni 2009)
  • USA bitten TWITTER Wartung zu verschieben Aufgrund der im Iran herrschenden Zensur stellt der Kurznachrichtendienst Twitter für die Iraner eine Möglichkeit dar, Meldungen zu veröffentlichen. Deswegen bat das US-Außenministerium den Twitter-Betreiber nun, geplante Wartungsarbeiten zu verschieben und die Kommunikationswege nicht zu kappen. (aus Focus Online vom 17.06.2009)
  • Facebook und Google lernen persisch Auch Google und Facebook nutzen die Gunst der Stunde und sprechen nun Farsi: Facebook übersetzte Menüs ins Persische, und Google bietet Persisch als neue Sprache im Dolmetscher-Tool "Translate" an. (Info aus Spiegel ONLINE vom 19.06.2009)
  • Google plant neue Twitter-Suche so zwitschert die Branche - Google plant offensichtlich einen neuen Suchdienst, der die Inhalte von Microblogging-Seiten, wie TWITTER in Echtzeit durchsuchen und auflisten kann. Sie soll ähnlich wie Googles Blog Suche funktionieren und könnte die Websuche von Google ergänzen. Unklar ist noch, ob der Dienst zusammen mit TWITTER oder bei Google starten soll. TWITTERS eigene Suchfunktion hat viele Schwächen, angefangen mit der schlecht zu findenden Platzierung auf der Webseite. Außerdem sortiert sie Einträge der Nutzer nur nach dem Datum und ist auf TWITTER begrenzt. Andere Suchmaschinen wie Tweefind versuchen, die Nachrichten nach der Relevanz der Autoren aufzulisten. Der Suchdienst Twingly durchforstet auch andere Microblogging-Seiten. „Beide funktionieren nicht besonders gut“, so ein unabhängiger Google-Experte.Zu dem Thema befragt äußerte eine Google-Sprecher - "...wir haben nichts anzukündigen". (Notiz aus Spiegel Online vom 20.06.2009)
  • Landtagswahlergebnisse sickerten vorab auf Twitter durch Wurden die Landtagswahlen am 30. August 2009 unzulässig beeinflusst? Gut 90 Minuten, bevor die Wahllokale schlossen, kursierten Prognosen im Internet. Über den Kurznachrichtendienst Twitter gaben zwei Nutzer gegen 16.30 Uhr Zahlen für das Saarland, Sachsen und Thüringen bekannt. Dabei dürfen die sogenannten Exit-Polls, Umfragen am Tag der Stimmabgabe, nicht öffentlich gemacht werden. Die Wahl könnte, so die Befürchtung, sonst unzulässig beeinflusst werden. Die Wahlgesetze von Bund und Ländern verbieten das ausdrücklich - wer dennoch Umfrageergebnisse verrät, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Darauf steht eine Strafe von bis zu 50.000 Euro.Quellen für ihre Zahlen nannten die beiden Twitter-Nutzer nicht - doch ihre Prognosen weichen nur wenig von den ersten Ergebnissen ab, die um 18 Uhr im Fernsehen veröffentlicht wurden. Mal sind sie um ein Prozent zu hoch, mal um ein halbes Prozent zu niedrig. Fast alle Zahlen ähneln den Prognosen so sehr, dass sie kaum geraten sein können. Angesichts der neuen Gesprächigkeit warnt Bundeswahlleiter Roderich Egeler schon vor einer Katastrophe bei der Bundestagswahl: "Es wäre der GAU, wenn die Wählerbefragungen vor Schließung der Wahllokale öffentlich bekanntwürden." Denn wenn sich herausstellen sollte, dass die vorab herausposaunten Exit-Polls Wahltagsbefragung die Wahlen beeinflusst haben, könnten die Abstimmung nachträglich angefochten und für ungültig erklärt werden - wie jetzt auch bei den Landtagswahlen. (Grundlage - Notiz aus Spiegel Online vom 31.08.2009)
  • Bundestagswahl und TWITTER Auch bei der Bundestagswahl sind wieder frühzeitig - ab 16 Uhr - angebliche Prognosen veröffentlicht worden. Eine Strafe von 50.000 € hatte Bundeswahleiter Roderich Egeler zuvor angedroht. Nach dem Bundeswahlgesetz handelt ordnungswidrig, wer Ergebnisse von Wählerbefragungen vor Ablauf der Wahlzeit veröffentlicht. Vom Bundeswahlleiter wurde angekündigt,die riesige Menge von mehreren tausend TWITTER-Einträgen in Ruhe zu analysieren. "Viele der Einträge vor 18 Uhr waren jedoch sehr weit weg von den tatsächlichen Hochrechnungen", hieß es vom Büro des Bundeswahlleiters. Info aus Taunuszeitung vom 29.09.2009.
  • TWITTER-Prognosen waren falsch Die Twitter-Zahlen zum Ausgang der Bundestagswahl sind nach Beurteilung des Bundeswahlleiters nicht auf Nachwahlbefragungen zurückzuführen."Die Ergebnisse unserer Untersuchungen zeigen, dass hier keine Ergebnisse von Exit-Polls Wahltagsbefragungveröffentlicht wurden", so der Sprecher des Bundeswahlleiters. Einige Twitter-Nutzer hatten behauptet, über Zahlen von Infratest dimap zu verfügen. Dies stellte sich nun als falsch heraus. Info aus Taunuszeitung vom 07.10.2009.
  • Suchvereinbarung Google und Microsoft mit TWITTER Im Kampf um die Vorherrschaft im Internet haben Microsoft und Google eine Such-Vereinbarung mit dem Online-Dienst Twitter geschlossen. Die Suchmaschinen beider Unternehmen würden künftig auch die Kurznachrichten des Kommunikationsportals erfassen. Die Microsoft-Suchmaschine Bing würde zudem noch Einträge des Gruppennetzwerks Facebook ausspucken. Quelle: Reuters Deutschland vom 22. Oktober 2009 18:04 Uhr
  • Standardfrage geändert TWITTER hat seine Standardanfrage geändert. Statt "What are you doing?" (Was tust Du gerade?) fragt der Kurzmitteilendienst jetzt "What's happening?" (Was passiert gerade?) Mitbegründer Biz Stone erklärt im TWITTER-Blog, "Was tust Du gerade" sei nicht mehr die richtige Frage. "Wir erwarten zwar nicht, dass sich die Leute jetzt anders bei TWITTER verhalten, aber vielleicht macht es diese Änderung manchem einfacher, seinem Vater zu erklären, was TWITTER überhaupt ist. Quelle: Frankfurter Neue Presse - Computer und Internet - vom 25.11.2009
  • Pro-iranische Angreifer legen Twitter lahm Pro-iranische Angreifer haben in der Nacht zum Freitag die Webseite des Kurzmitteilungsdienstes Twitter lahmgelegt. Unter twitter.com erschien laut US-Medien die Nachricht einer Gruppe namens «Iranian Cyber Army». Das Unternehmen aus San Francisco erklärte, die Einträge in die Datenbank für Domainnamen (Domain Name System, DNS) seien manipuliert worden, so dass Nutzer beim Aufrufen der Adresse auf eine andere Website umgeleitet wurden. Das Problem sei aber behoben. Nutzer kamen nicht zu Schaden, konnten nur den Dienst nicht verwenden. Die Attacke betraf nur die Website. Wer den Dienst über lokal installierte Programme (Clients) auf dem Handy oder Computer nutzt, konnte Kurzmeldungen schreiben und herunterladen. Derartige Software greift über Schnittstellen auf die Server des Unternehmens zu -diese ließen die Angreifer nach bisherigen Erkenntnissen unangetastet. Offenbar haben sie auch keine Passwörter von Nutzern gestohlen. Quelle: Taunuszeitung vom 19.12.2009
  • Twitter jetzt auch auf Deutsch Der Kurzmeldungsdienst Twitter ist jetzt auch in deutscher Sprache verfügbar. Seit 16.12.2009 heißt die Standardfrage für deutsche Nutzer auf der Startseite: «Was gibt's Neues?» Nachdem es die Internetseite lange Zeit nur in englischer und japanischer Version gab, führte das Unternehmen innerhalb von zwei Monaten auch Versionen in Spanisch, Französisch und Italienisch ein. Deutsch sei die letzte Sprache, die Twitter in diesem Jahr einführen werde, teilte das US-Unternehmen aus San Francisco am Mittwoch (Ortszeit) mit. Die Nutzer können die Sprachversion ihrer Seiten-Oberfläche über ihre persönlichen Einstellungen ändern. Schon lange wird auch von deutschen Nutzern kräftig «gezwitschert», da die Seite relativ selbsterklärend ist. Twitter will durch die Übersetzung noch mehr Nutzer erreichen. Weltweit verwenden mehr als 58 Millionen Menschen den Twitter-Dienst, über den 140 Zeichen lange Kurznachrichten (Tweets) verschickt werden können. Anders als bei einer SMS können die Einträge in der Regel von allen Nutzern gelesen werden. Quelle: Taunuszeitung vom 22.12.2009
  • Geografische Daten in TWITTER TWITTER will seinen Kurzmitteilungsdienst um geografische Daten ergänzen. Dafür hat das Unternehmen das Start-Up "Mixer Labs" gekauft. Es hat die Schnittstelle zur Einbindung in Webanwendungen entwickelt. TWITTER will dies dazu nutzen, um Tweets Angaben zum Standort des Absenders hinzuzufügen.
  • Erste Nachricht aus dem All Bei einer Geschwindigkeit von mehr als 27.000 km/h in einer Höhe von rund 400 Kilometern ist es schwierig, eine Verbindung zum Internet aufzubauen. Den Astronauten auf der ISS ist es gelungen. "Wir twittern jetzt live von der International Space Station. Der erste Live-Tweet aus dem All". Das verkündete der Nasa-Astronaut Timothy Creamer am Freitag über die Blogging-Plattform Twitter. Der erleichterten Nachricht sind harte Vorbereitungen vorangegangen, denn in einer Höhe von rund 400 Kilometern und einer Geschwindigkeit von mehr als 27.000 km/h ist es schwer, eine Verbindung mit dem Internet aufzubauen. So schnell wie ein DSL-Anschluss. In einem Interview mit Cnet vergangenes Jahr erklärten zwei Astronauten der Nasa, welche Hardware auf der ISS zum Einsatz kommt. Die Raumstation betreibt ein eigenes Wlan-Netz mit 68 "IBM Thinkpad A31"-Laptops und 32 "Lenovo Thinkpad T61p". Bei der Auswahl wurde vor allem auf die besonders hohe Strahlung geachtet, der die Laptops im All ausgesetzt sind. Erstaunlich schnell ist die Internetverbindung per Satellit. Sie schafft immerhin drei Megabits pro Sekunde beim Hochladen von Daten und bis zu 10 Megabits beim Herunterladen - das ist in etwa so schnell wie ein herkömmlicher DSL-Anschluss. (Quelle: DiePresse.com vom 25.01.2010, 13.35 Uhr)
  • Lesetipp: Das Twitter-Buch von Tim O'Reilly und Sarah Milstein Das ungewöhnliche Buch besticht durch seine Übersichtlichkeit. Jede Doppelseite besfasst sich mit einem Aspekt. Auf der rechten Seite findet man im Twitter-Stil eine knackige Erklärung mit Beispielen. Zur Veranschaulichung stehen links daneben Screenshots, wei es bei Twitter aussehen könnte. Abegrundet wird der Leitfaden durch ein "Tweutschland-Teil", der auch einen Blick auf twitternde Promis aus Politik, Fernsehen und Sport wirft.

Nutzung von Twitter durch Senioren

Als mit der Erstellung von Informationen in diesem WIKI zu Twitter begonnen wurde, waren Aussagen zur Nutzung von TWITTER durch Senioren kaum zu finden. Selbst Horst Sievert (bekannt bei Senioren u. a. durch informative und sehr gute Hosi-Kurse), der sich bei Nutzung im Internet durch Senioren sicher sehr gut auskennt sagt im August 2008: "Bisher habe ich nur in einem seeeeehr kleinen Kreis von Älteren etwas Interesse für dieses Microblogging mit Twitter gefunden."

Horst Siervert ist aber am Ball geblieben. In einer Umfrage in seinem "HoSi's Microblog" hat er ab Februar 2009 eine Umfrage gestartet mit der Überschrift Twitter - ja oder nein?"

Jamie Haroop schreibt nach dem Motto "Wenn dir Twitter einen Wert geben soll, solltest du zunächst Twitter einen Wert geben". Er nennt dazu 5 Tipps - Gebe Nachrichten weiter - Suche dir Freunde durch Rückmeldungen - Genieße Twitter wie eine Party - Führe neues Menschen heran - Beginne eine Unterhaltung und teile Ergebniss mit.

Aber lesen Sie selbst - 7 kurze oder längere Beiträge zu dem Thema aus dem Kreis von Senioren um Horst Sievert Twitter - ja oder nein?

In einer Zusammenfassung vom 09. März 2009 in HoSi's Blog Karneval - Senioren berichten über Erfahrungen mit Computer und Internet - ist ein kleine Zusammenfassung der Aussagen zum Thema Twitter erschienen. Fragen z.B. - "Zwitschern Frauen anders?" und verschiedene andere interessante Aussagen Hosi's Blog Karneval Twitter. Zu Sinn oder Unsinn von Twitter wird u. a. anderem in Ann-Theres posterous ausgesagt - sie mag die Kontakte in der Gruppe nicht missen, "...Aber nicht nur das Microblogging, sondern überhaupt der Umgang mit den Möglichkeiten des Web 2.0 hat mein Leben und auch mein Wissen sehr bereichert." Ann-Theres posterous U.K. zeigt in "Funny Twitter Cartoons" in 30 Slides auf eine ganz andere Art eine Sichtweise über Twitter mit den verschiedenen Möglichkeiten - schauen Sie selbst: Funny Twitter Cartoons

Quellen

Seite „Twitter“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. Mai 2009, 12:36 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Twitter&oldid=60085672 (Abgerufen: 15. Mai 2009, 13:10 UTC)

Computerbild Nr. 5/2009, 16.02.2009, Seite 8,